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09.08.2013

22:39 Uhr

Bundesliga-Auftaktmatch

Bayern starten Peps Meister-Mission mit Sieg gegen Gladbach

Vor dem Spiel des Rekordmeisters aus München wurde oft nur über die Höhe des Sieges gegen Mönchengladbach diskutiert. Doch die Fohlen präsentierten sich viel besser als erwartet und sorgten so für ein offenes Spiel.

Franck Ribery (v.l.), Arjen Robben und Thomas Müller feiern das zweite Tor der Münchner durch Mario Mandžukić. Der Saisonstart des Rekordmeisters ist geglückt. AFP

Franck Ribery (v.l.), Arjen Robben und Thomas Müller feiern das zweite Tor der Münchner durch Mario Mandžukić. Der Saisonstart des Rekordmeisters ist geglückt.

MünchenDer FC Bayern siegt auch unter Pep Guardiola weiter - die furchteinflößende Dominanz des Triple-Triumphators hat der Titelverteidiger zum Start in die neue Saison aber noch nicht versprüht. In seinem ersten Bundesliga-Spiel fieberte der spanische Star-Fußballcoach wild gestikulierend am Spielfeldrand beim 3:1 (2:1) am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach mit. Am Ende durfte sich Guardiola über den verdienten Auftakterfolg freuen. Arjen Robben (12. Minute), Mario Mandzukic (16.) und David Alaba (69./Handelfmeter) sorgten vor 71 000 Zuschauern für den Heimsieg. Das einzige Tor der phasenweise munter mitspielenden Gladbacher hatte ausgerechnet der ehemalige Borusse Dante per Eigentor (40.) erzielt.

Um 20.39 Uhr pfiff Schiedsrichter Tobias Welz die Partie und die 51. Saison an: 69 Tage nach dem Triple-Triumph war es auch das Startsignal für die Mission Titelverteidigung der Bayern. In Bundesligaspiel eins für Guardiola musste der einstige Barca-Coach aber gleich auf seinen Wunschspieler Thiago Alcántara wegen eines fiebrigen Infekts verzichten. Zudem ließ der Spanier auch Landsmann Javier Martínez zunächst nicht ran. Der Europameister hat noch Trainingsrückstand.

Also übernahm Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute die alleinige „Sechser“-Rolle in seinem 300. Meisterschaftsmatch. Er war es auch, der blitzschnell nach einem schlechten Abschlag von Auswahlkollege Marc-Andre ter Stegen den Ball auf Franck Ribéry legte und damit das erste Saisontor der Bundesligarunde und auch für Guardiola beruhigende 1:0 einleitete. Den Pass, mit dem Ribéry eine weitere Empfehlung so seiner möglichen Wahl zum Fußballer Europas abgab, leitete Robben mit einer kurzen Ballberührung vorbei am verdutzten ter Stegen ins Tor.

Nach dem Geniestreich des französisch-niederländischen Duos gönnte sich Guardiola erstmal einen Schluck aus der Wasserflasche. Bis dahin hatten ihn seine Schützlinge auf Trab gehalten. Gegen die gut sortierten Gladbacher fand die Bayern-Truppe zunächst kein Konzept. Statt schnellem Kurzpassspiel in die Spitze, schlugen die Hausherren immer wieder lange Bälle nach vorn - fast ohne Wirkung.

Die Borussen zeigten sich von ihrem Pokal-Aus gegen Drittligist SV Darmstadt 98 bestens erholt. Vor allem die Neuzugänge Raffael (17. und 24.) und Max Kruse beschäftigten (30.) die Viererkette der Bayern mit Kapitän Philip Lahm, Jerome Boateng, den Ex-Borussen Dante und David Alaba und Nationalkeeper Manuel Neuer. Selbst das zweite Gegentor 240 Sekunden nach dem 0:1 ließ die Mannschaft von Trainer Lucien Favre nicht verzweifeln.

Kommentare (7)

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09.08.2013, 23:27 Uhr

Bayern starten Peps Meister-Mission mit Sieg gegen Gladbach !

Wann begreifen die Vereine, das man mit Drbbelings gegen die Bayern keinen Blumentopf gewinnen kann. Die lassen den Ball lang laufen und der Gegner läuft hinterher. Kostet viel Kraft und bringt nichts ein.

Schaut euch die Bayern an, kopiert deren Spieltaktik und dann ... klappt´s vielleicht auch mit dem Sieg. Gladbach ist in meinen Augen heute abend zerlegt worden.

R.W.F.

10.08.2013, 02:25 Uhr

Die Bayern sollten die komplette Mannschaft von Dortmund kaufen - und den Klopp gleich mit!

Bayern hat ja nach den Desaster-Jahren eine neue Taktik: seit letztem Jahr ZWEI komplette Mannschaften zusammengekauft (plus "Ersatzspieler"). Und es geht weiter... Dann sollten sie auch zwei Trainer kaufen. Wäre doch irgendwann logisch: Heimspiele Gardiola, Auswärtsspiele Klopp - oder so ähnlich... Rummenigge ist ja so ein genialer (Vor-)Denker - Stichwort: "Lego-Steine-Saison"...

Aber der Hoeneß ist schon klasse. Als er als "Manager" anfing, hat er in seiner ersten Saison vom Meister Gladbach den damals überragenden Kalle del Haye mit viel Kohle abgeworben. Und zwar nur, um Gladbach zu schwächen. Mit del Haye konnte in München niemand was anfangen, der hat nur auf der Tribüne gesessen... Danach das gleiche mit Matthäus usw. Taktik also: nicht selber besser werden - sondern andere schwächen! Genial! Toll!

Seit Beginn seiner Tätigkeit zerstört der Hoeneß also die Konkurrenz systematisch durch gezieltes Schwächen. Das macht er seit 25 Jahren so. Das ist seine Manager-/Lebensleistung. Toll! "Isch scheiß disch zuuuh mitte meinem Jeld, Freundschen!" (Zitat Heinrich Haffenloher...). Ehre wem Ehre gebührt...

Zwei Probleme: Erstens kann man immer nur 11 Spieler auflaufen lassen (über dieses Problem hat Karl-Heinz "Rolex" Rummenigge schon mal öffentlich nachgedacht - Ergebnis offen...). Und zweitens: Es reicht nicht, den Dortmundern Götze und u.U. den komischen Polen abzujagen. Die Dortmunder sind so klasse, da muss man über kurz oder lang die komplette Mannschaft losschlagen, anders wirds nicht gehen...

Achso, Hoeneß landet ja im Bunker. Dann machts eben der Rummenigge. Ahh, geht nich, der is zu blöd. Mhmmm, Bayern hat ein Problem...

Ideologiefeind

10.08.2013, 09:26 Uhr

@RWF Sie haben noch nicht verstanden, dass Profifussbal kein Sport mehr ist, sondern reines Geschäft. Man kann auch Wettbwerb dazu sagen. Wie in der Industrie auch. Und Hoeness hat mit Abstand als Erster erkannt, dass das Geld nicht in der BL, sondern in den europäischen Wettbewerben gemacht wird. Das haben die Clubs hier leider lange verschlafen, auch mit miserablen Vereinsführungen (Meier, Niebaum) Und in der Industrie ist es eine bekannte Strategie den Wettbewerber zu schwächen. Was soll also Ihre Aufregung??? Aus Ihren Worten spricht nur der billige Neid. Aber das ist die Form der höchsten Anerkennung (Zitat Schopenhauer) Und nicht vergessen: der BVB hatte auch mit Götze 25 Punkte Rückstand.
Aber es gäbe wirklich Gründe sich aufzuregen: Warum rennen so viele "Fans" fast hirnlos in die Stadien. Warum sind die Gehälter so überzogen, nach der Finke Media Gruppe Essen, hinterziehen 30 % der Profis in erheblichen Ausmaß Steuern ( die Fans jubeln also jeden Samstag ca. 7 Steuerhinterziehern pro Mannschaft zu (geht's noch??)warum zahlen wir Steuerzahler pro Jahr 120 Mill. € für Polizeieinsätze, um Bürger (also Steuerzahler) vor randalierenden, besoffenen "Fans" zu schützen?
DAS SIND DIE AUFREGER !

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