Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.01.2015

13:39 Uhr

Bundesliga

DFL-Chef Seifert warnt vor internationaler Konkurrenz

„Nur zwei, maximal drei große Fußball-Ligen“ werden auf Dauer international erfolgreich sein können, davon ist DFL-Chef Christian Seifert überzeugt. Die Bundesliga müsse dann aufpassen, eine dieser Ligen zu sein.

DFL-Chef Christian Seifert warnt die Bundesliga: Arroganz sei im globalen Kampf der Ligen um Reichweite und Vermarktung nicht angebracht. dapd

DFL-Chef Christian Seifert warnt die Bundesliga: Arroganz sei im globalen Kampf der Ligen um Reichweite und Vermarktung nicht angebracht.

FrankfurtDFL-Chef Christian Seifert hat die Bundesliga nach dem WM-Triumph von Brasilien vor Überheblichkeit und internationaler Konkurrenz gewarnt. „Mittel- bis langfristig wird es nur zwei, maximal drei große Fußball-Ligen geben, denen die Fans rund um den Globus folgen werden. Entweder wir gehören zu diesen zwei, drei großen Ligen – oder es wird eine andere Liga sein“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Deutschen Fußball Liga beim Neujahrsempfang der DFL am Dienstag in Frankfurt/Main.

Seifert betonte, wie wichtig die internationale Vermarktung sei und dass dies bei der Ausschreibung des neuen Fernsehvertrags (ab 2017) berücksichtigt werde. Die künftigen Partner müssten das Ziel, „zu den Topligen der Welt zu gehören, unterstützen und daran glauben.“

Millionenspiel Champions League: Prämien wie im Vorjahr

Antritt

Alle 32 Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League können bereits fest mit 8,6 Millionen Euro Antrittsprämie kalkulieren.
Quelle: dpa

Siege

Dazu bringt jeder Sieg in den sechs Vorrundenspielen eine weitere Million Euro ein, jedes Unentschieden 500 000 Euro.

Erhöhung

Die Prämien bleiben auch die dritte Saison im Finanzzyklus 2012-2015 gleich, für die kommende Spielzeit werden sie dann vom Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA neu festgelegt.

 

K.o.-Runde

Für das Erreichen von Achtelfinale (3,5 Millionen Euro), Viertelfinale (3,9) und Halbfinale (4,9) werden weitere Gelder ausgeschüttet.

Sieger

Der Sieger des Endspiels sichert sich 10,5 Millionen Euro, der Finalist 6,5. Maximal kann der Gewinner der Königsklasse damit 37,4 Millionen Euro an Prämien einstreichen.

 

Pool

Dazu kommen noch Einnahmen aus dem sogenannten Marktpool. Diese verteilen sich auf die Teilnehmer aus dem jeweiligen Land und werden zu einem Teil durch das Abschneiden in der nationalen Liga der Vorsaison berechnet.

 

Real Madrid

In der Spielzeit 2013/14 verzeichnete Champions-League-Sieger Real Madrid mit insgesamt 57,414 Millionen Euro die höchsten Einnahmen.

 

Bayern München

Aus dem deutschen Quartett strich der FC Bayern München 44,616 Millionen Euro ein.

Weitere Bundesligisten

Dahinter folgten Borussia Dortmund (34,725), Bayer Leverkusen (26,335) und der FC Schalke 04 (23,720).

Der 45-Jährige erklärte weiter: „Die Bundesliga, egal wie erfolgreich wir heute sind, befindet sich in einem Verdrängungswettbewerb. Diese Herausforderung müssen wir annehmen.“ Es könne nicht das Ziel sein, abgehobene Weltklasse darzustellen. Der deutsche Fußball müsse „zugänglich, anfassbar und bodenständig“ sein.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×