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14.05.2011

15:22 Uhr

Bundesliga

Frankfurt steigt nach Herzschlag-Finale ab

Das Saisonfinale war an Dramatik nicht zu überbieten. Die zwischenzeitlich schon abgestiegenen Wolfsburger schaffen den Klassenerhalt. Frankfurt steigt unter Tränen ab in Liga Zwei. Und Gladbach muss in die Relegation.

Dortmund/Hamburg/SinsheimDas Wunder von Frankfurt, es blieb aus. Eintracht Frankfurt hat vergebens gehofft und muss den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Die Hessen verloren ihr letztes Saisonspiel am Samstag beim deutschen Meister Borussia Dortmund mit 1:3 (0:0) und steigen zum vierten Mal nach 1996, 2001 und 2004 aus der Bundesliga ab.

Vor 80.720 Zuschauern ließ Sebastian Rode die Frankfurter mit seinem Führungstor in der 46. Minute auf ein Happy End hoffen, doch Lucas Barrios (68./90.) und ein Eigentor von Marco Russ (72.) besiegelten den Bundesliga-K.o. der Eintracht, die das Spiel nach einer Roten Karte gegen Marcel Titsch-Rivero in Unterzahl beendete.

Die schwarz-gelbe Meisterparty begann schon vor dem Anpfiff mit der emotionalen Verabschiedung von Nuri Sahin und Dede. Danach zündete der BVB in der Anfangsviertelstunde ein spielerisches Feuerwerk, bei dem der Eintracht mit Ausnahme von Ralf Fährmann Hören und Sehen verging. Einzig der Schlussmann behielt bei den Gästen zunächst den Überblick und bewahrte sein Team vor einem Rückstand.

Auch der große Motivator Christoph Daum konnte den Abstieg Frankfurts nicht verhindern. Quelle: dapd

Auch der große Motivator Christoph Daum konnte den Abstieg Frankfurts nicht verhindern.

Kurz vor der Pause prüfte Caio Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller erstmals mit einem Fernschuss, 60 Sekunden später traf Theofanis Gekas die Latte. Dennoch durften die Gäste über das Pausen-Remis mehr als froh sein. Wenige Sekunden nach Wiederbeginn wurden die 8000 Eintracht-Fans in einen Glücksrausch versetzt, als Rode eine Hereingabe von Gekas zur Frankfurter Führung ins Netz köpfte. In diesem Moment waren die Hessen vor dem direkten Abstieg gerettet, woraufhin einige Unverbesserliche im Gäste-Block Knaller und Bengalische Feuer zündeten.

Der BVB fühlte sich nun herausgefordert und drängte auf den Ausgleich, den Barrios mit seinem 15. Saisontor nach schöner Hackenvorlage von Lukasz Piszczek erzielte. Nur vier Minuten später traf Russ, bedrängt von Lewandowski, ins eigene Netz. Damit war der letzte Funken Hoffnung der Gäste auf die Rettung erloschen.

Immerhin bewahrte Fährmann die Frankfurter vor einem weiteren Gegentreffer, als er gegen Dede seinen zweiten Elfmeter parierte. Der Meister konnte damit keinen seiner fünf Strafstöße in dieser Saison verwandeln. Dennoch gelang Barrios in der Schlussminute noch das 3:1.

Kommentare (1)

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14.05.2011, 21:10 Uhr

Recht so! Wie dämlich muss eine Vereinsführung sein diesen paranoiden Kokser einzustellen. Diese Art von Leute scheitern sofort wenn sie mit der Wirklichkeit in Kontakt kommen. Ähnlichkeiten mit Westerwelle sind nicht rein zufällig sondern unübersehbar

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