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14.02.2014

22:27 Uhr

Bundesliga-Freitagsspiel

Malli und Moting machen Mainz glücklich

So richtig haben die Hannoveraner die Sache mit den Auswärtsspielen doch noch nicht gelernt. In Mainz setzte es für die 96er bereits die elfte Pleite in der Fremde. Der FSV schielt dagegen nun auf Europa.

Hannovers Manuel Schmiedebach (unten) im Kampf um den Ball mit dem Mainzer Torschützen Yunus Malli (oben). dpa

Hannovers Manuel Schmiedebach (unten) im Kampf um den Ball mit dem Mainzer Torschützen Yunus Malli (oben).

MainzDer FSV Mainz 05 schnuppert weiter an den Europa-League-Plätzen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel feierte am Freitagabend beim 2:0 (0:0) gegen Hannover 96 bereits den dritten Sieg im vierten Rückrunden-Spiel der Fußball-Bundesliga und schloss damit nach Punkten zumindest vorerst zum VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach auf den Rängen fünf und sechs auf.

Die Tore vor 26 754 Zuschauern schossen Yunus Malli in der 51. Minute nach schöner Vorarbeit von Nicolai Müller und Eric Maxim Choupo-Moting in der dritten Minute der Nachspielzeit. Bei den Hannoveranern stellt sich nun auch unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut langsam ein altbekanntes Gefühl wieder ein: Das 0:1 in Mainz war nach dem 0:2 bei Schalke 04 die zweite Auswärtsniederlage binnen nur sechs Tagen. In der Hinrunde hatte 96 noch unter Mirko Slomka alle neun Spiele auf fremden Plätzen verloren.

Korkut hatte die Mainzer bereits vor dem Wiedersehen mit seinem früheren Mitspieler Tuchel einen „Anwärter auf die internationalen Plätze“ genannt. Dabei machte seine Mannschaft den Gastgebern das Leben zumindest in der ganz schwachen ersten Halbzeit sehr schwer. Die 05er hatten zunächst große Probleme, sich klare Torchancen herauszuspielen. Ein Schuss von Müller (19.), ein von Nationaltorwart Ron-Robert Zieler parierter Heber von Stefan Bell (35.) - das war die gesamte magere Ausbeute der ersten 45 Minuten.

Dabei hatte Tuchel seine Mannschaft nach der 0:3-Niederlage in Wolfsburg gleich auf fünf Positionen umgebaut. Vor allem für die Offensive kamen in Malli, Müller und Benedikt Saller drei neue Spieler. Dafür musste unter anderem der teuerste Neueinkauf der Vereinsgeschichte, Ja-Cheol Koo, zunächst auf die Bank.

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