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12.09.2016

10:29 Uhr

Bundesliga-Ranking 2016

Borussia Dortmund ist Deutscher Markenmeister

VonThomas Schmitt

Der BVB ist der sympathischste Verein in der Bundesliga. Die Schwarz-Gelben schlagen erneut die Bayern, Mönchengladbach und St. Pauli. Wie die Deutschen die 36 Profi-Klubs sehen, zeigt eine Studie der TU Braunschweig.

Kritik von Seiten der Fans

Wie viel „Echte Liebe“ steckt noch im BVB?

Kritik von Seiten der Fans: Wie viel „Echte Liebe“ steckt noch im BVB?

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DüsseldorfIn Deutschland strahlt die Marke von Borussia Dortmund nach wie vor am hellsten. Kombiniert man Bekanntheit und Sympathie, so liegen die Schwarz-Gelben bereits zum fünften Mal vor den Bayern, die jedoch in den vergangenen Jahren aufgeholt haben. Dies ergab die jüngste Fußballstudie der TU Braunschweig, die auf einer Umfrage bei gut 4122 Deutschen nach der Saison 2015/16 beruht. 

Die Ergebnisse bestätigen den Trend der vergangenen Jahre. International besitzen die Bayern zwar mit Abstand die stärkste Marke, wie etwa auch die jüngste Forbes-Studie bestätigte. In Deutschland polarisieren die Bayern jedoch stärker als der BVB, daher liegen sie in der Kombination von Bekanntheit und Sympathie weiter hinter den Dortmundern.

Allerdings holten die Münchner zuletzt etwas auf und konnten Borussia Mönchengladbach vom zweiten Platz verdrängen. Auffällig sind auch weitere Ergebnisse der Studie: Der Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig, der am Wochenende gegen den BVB 1:0 gewonnen hat, liegt von 36 Profi-Klubs unverändert weit hinten: auf Platz 32.

Tops und Flops: Die Bundesliga im Markencheck

kompetent

bester Verein: FC Bayern München
schlechtester Verein: VfB Stuttgart

Quelle: TU Braunschweig

handelt nachhaltig

bester Verein: SC Freiburg
schlechtester Verein: VfB Stuttgart

vertrauenswürdig

bester Verein: SC Freiburg
schlechtester Verein: RasenBallsport Leipzig

fortschrittlich

bester Verein: FC Bayern München
schlechtester Verein: FC Erzgebirge Aue

international

bester Verein: FC Bayern München
schlechtester Verein: FC Erzgebirge Aue

bodenständig

bester Verein: SC Freiburg
schlechtester Verein: RasenBallsport Leipzig

traditionsreich

bester Verein: 1. FC Köln
schlechtester Verein: RasenBallsport Leipzig

einzigartig

bester Verein: FC St. Pauli
schlechtester Verein: VfL Wolfsburg

emotional

bester Verein: FC St. Pauli
schlechtester Verein: 1899 Hoffenheim

familiär

bester Verein: 1. FC Union Berlin
schlechtester Verein: RasenBallsport Leipzig

authentisch

bester Verein: FC St. Pauli
schlechtester Verein: RasenBallsport Leipzig

Immerhin: Die Leipziger, die vom Getränkekonzern Red Bull extrem stark gefördert werden, halten nun nicht mehr die rote Laterne wie im Vorjahr. Grund: Der noch recht junge Fußballverein steigerte seine Vereinsbekanntheit im Zuge des Aufstieges deutlich und verbesserte zudem die Einstellungswerte zum Verein.

„Die kritische Wahrnehmung des Vereins zeigt sich aber nach wie vor anhand des vorliegenden Sympathiewerts des Vereins. Dieser konnte zwar gesteigert werden, ist aber erneut der niedrigste unter den 36 Vereinen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga“, kommentiert Professor David Woisetschläger.

Aufbau und Pflege einer starken Marke gewinnen im Wettbewerb um bestehende Marktpotenziale an Bedeutung für die Vereine. Das Team aus Wirtschaftswissenschaftlern der Technischen Universität Braunschweig und der Newcastle University Business School untersucht daher seit fünf Jahren die Vereinsmarken der Fußball-Bundesligisten.

 

Kommentare (3)

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13.09.2016, 08:21 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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13.09.2016, 08:23 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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13.09.2016, 08:25 Uhr

Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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