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11.03.2016

16:00 Uhr

Bundesliga

Spannender Sechskampf um Platz drei

Quelle:dpa

Wer springt direkt in die Champions League? Hinter Bayern und Dortmund tun sich die Verfolger schwer. Sechs Klubs bis zu Bayer Leverkusen auf Platz acht machen sich noch Hoffnungen. Hertha und Schalke kämpfen heute darum.

Noch führt Hertha BSC den Sechskampf trotz einer durchwachsenen Rückrundenbilanz an. Foto: Christian Charisius dpa

Hertha BSC

Noch führt Hertha BSC den Sechskampf trotz einer durchwachsenen Rückrundenbilanz an. Foto: Christian Charisius

BerlinDer Kampf um den lukrativen dritten Platz und den Jackpot von 20 Millionen Euro verspricht im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga viel Brisanz. Hertha BSC führt den Sechskampf trotz einer durchwachsene Rückrundenbilanz an.

Die Aussicht auf die Champions League und die damit verbundenen Garantie-Einnahmen scheinen die Kandidaten eher zu lähmen als zu beflügeln. Trotz des 0:2 beim Hamburger SV bleiben die Berliner mit 42 Punkten erster Anwärter auf die direkte Qualifikation für die Königsklasse.

Auch Verfolger Mainz tat sich beim 0:0 gegen Darmstadt 98 schwer. Zudem schwächelten zuletzt Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen in der Liga. Nur Schalke liegt im Aufwärtstrend und fordert am kommenden Freitag die Hertha.

Zitate der Bundesliga: Die Sprüche der Hinrunde 2015/16 (1)

In die Hose

„Wir wollten mehr Druck machen, das ist in die Hose gegangen.“ (HSV-Trainer Bruno Labbadia nach dem 0:5 in München)

Quelle: dpa

Über München

„München ist eine schöne Stadt, wenn du Urlaub machst, aber in der Bundesliga fahre ich nicht gerne hierhin.“ (HSV-Torwart René Adler nach der nächsten hohen Niederlage beim FC Bayern)

Der Star

„Der Star ist die Mannschaft - plus Trainer und Betreuer.“ (Ingolstadt Torhüter Ramazan Özcan nach dem 1:0 in Mainz)

Schauspieler

„Ich habe ein bisschen Theater gemacht, das gehört auch dazu.“ (Hertha-Trainer Pal Dardai nach dem 1:0-Sieg in Augsburg über einige Mätzchen an der Seitenlinie im Laufe des Spiels)

Haie

„Beim FC Bayern ist ein Haifischbecken. Da muss man den Haien eben auch ab und zu einen Fisch hinwerfen.“ (Begründung von Doppel-Torschütze Thomas Müller, warum er beim 3:0 gegen Leverkusen nicht auch den zweiten Elfmeter für den FC Bayern geschossen habe)

A bis Z

„Das war von A bis Z schlechter als in den vorherigen Spielen.“ (Stuttgarts Stürmer Daniel Ginczek nach dem 1:4 gegen Eintracht Frankfurt)

Gut und schlecht

„Solange es 0:0 steht, ist es für uns immer ein gutes Ergebnis und für den Gegner immer ein schlechtes Ergebnis.“ (Trainer Ralph Hasenhüttl vom FC Ingolstadt)

Eklig

„Es ist eklig einfach: Wenn wir ins andere Stadion kommen, erwarten die Zuschauer, dass die andere Mannschaft uns aus dem Stadion schießt. Aber so einfach ist das nicht, auch wenn wir Ingolstadt heißen.“ (Ingolstadts Mittelfeldprofi Pascal Groß)

Na klar

„Wenn wir gut spielen würden, hätten wir Punkte.“ (Daniel Didavi vom VfB Stuttgart nach dem 1:2 bei Hertha BSC, der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel)

Märchenhaft

„Das fällt unter die Kategorie Fußball-Märchen.“ (Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann über das Drei-Tore-Comeback von Kapitän Meier beim 6:2 gegen Köln)

Normal

„Die normalste Sache der Welt ist passiert: Bayern München hat in Darmstadt gewonnen.“ (Darmstadts Trainer Dirk Schuster nach dem 0:3 gegen den Meister)

Wertlos

„Für den Rekord kriege ich nicht mehr Geld und auch nicht mehr Follower bei Instagram.“ (Ingolstadts Stefan Lex zur Bestmarke seiner Mannschaft, die als erster Bundesliga-Aufsteiger die ersten drei Auswärtsspiele gewann)

HERTHA BSC (42 Punkte): Das Überraschungsteam der Hinrunde sucht noch nach Stabilität. Zwei Liga-Siegen und vier Remis stehen 2016 zwei Niederlagen gegenüber, die jüngste am Sonntag in Hamburg. „Ich hoffe, wir können jetzt aufhören mit diesem ganzen Europatraum”, sagte Stürmer Vedad Ibisevic. 

„Wir haben gesehen, dass wir es gegen jede Mannschaft schwer haben.” Was den Noch-immer-Dritten zehn Monate nach dem Beinahe-Abstieg auszeichnet: Als Team fand Hertha stets Antworten auf Rückschläge. Trainer Dardai moderiert auf unauffällige Weise.

FC SCHALKE 04 (41): Mit zwei Siegen nacheinander (3:2 gegen Hamburg, 3:1 in Köln) und vier Spielen ohne Niederlage hat S04 die direkte Konkurrenz aus Mönchengladbach und Mainz vorerst überholt. Als Tabellenvierte haben die Gelsenkirchener 41 Punkte - und treffen nun am Freitag auf die drittplatzierte Hertha (42). Schalke-Keeper Ralf Fährmann sprach nach dem Erfolg von Köln von einem „Sechs-Punkte-Spiel” in Berlin. Manager Horst Heldt konstatierte, das Breitenreiter-Team sei „nicht so schlecht unterwegs”.

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