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01.03.2014

20:28 Uhr

Bundesliga-„Spitzenspiel“

Auch Bayern vermöbelt Schalke

Gegen die Über-Bayern dauerte es nicht einmal drei Minuten bis zum ersten Gegentor für Schalke. Noch schlimmer: Arjen Robben und Mario Mandžukić setzten noch ein paar Treffer drauf. Die Knappen gehen erneut unter.

Kyriakos Papadopoulos (l) von Schalke schlägt nach einem Gegentor die Hände über dem Kopf zusammen. dpa

Kyriakos Papadopoulos (l) von Schalke schlägt nach einem Gegentor die Hände über dem Kopf zusammen.

MünchenDer FC Bayern hat Schalke 04 die nächste Fußball-Lehrstunde erteilt und strebt weiter der schnellsten deutschen Meisterschaft entgegen. Mit dem 15. Sieg nacheinander stellten die Münchner am Samstag beim 5:1 (4:0) zudem ihren Rekord aus dem Jahr 2005 ein. Vor 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Arena sorgten David Alaba (3. Minute), Arjen Robben (15./28.) und Mario Mandzukic (24.) bei einer meisterlichen Gala früh für klare Verhältnisse. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken ersparte der Triplesieger dem Gast drei Tage nach dessen 1:6 gegen Real Madrid eine noch schlimmere Lektion und gestattete gar einen Ehrentreffer.

Rafinha (64.) lenkte den Ball zum 1:4 ins eigene Tor, Robben (78./Foulelfmeter) stellte aber den alten Abstand schnell wieder her. Strafstoß-Verursacher Kyriakos Papadopoulos (75.) bekam zudem die Rote Karte.

Die Rekordmeister-Show auf dem Rasen ging gegen die nach der Real-Pleite demoralisierten Gelsenkirchener früh los. Alabas Freistoß aus 30 Metern wurde von Roman Neustädter unhaltbar abgefälscht. Einen ersten von vielen Höhepunkten durfte das durch viele feine Einlagen der Bayern-Stars verwöhnte Publikum dann nach einer Viertelstunde bestaunen. Einen Pass von Mandzukic hob Robben an Fährmann vorbei zum 2:0 ins Schalker Tor. Schnell wurden in der Fankurve Meistergesänge angestimmt - und Rufe nach einem zweistelligen Resultat laut.

Die Bayern um Kapitän Bastian Schweinsteiger machten mit den bemitleidenswerten Gästen, was sie wollten. Erster gegen Vierter lautete die Paarung, aber es lag mehr als nur eine Klasse zwischen München und Schalke. Das Fehlen von verletzten oder geschonten Stars wie Franck Ribéry, Thomas Müller oder Philipp Lahm war allenfalls eine Randnotiz im Wirbelwerk der Bayern.

Eine mustergültige Flanke von Alaba segelte in den Gelsenkirchener Strafraum, unbedrängt sagte Mandzukic (24.) mit dem Kopf auf seine Art Danke. Das 14. Saisontor des Kroaten. Vier Minuten später erhöhte Robben auf 4:0. Der nächste mächtig frustrierende Abend für Fährmann, der allerdings gegen Toni Kroos (31.) und Mandzukic (40.) einen noch höheren Pausenstand verhinderte, nahm mehr und mehr Gestalt an. Erst nach dem Seitenwechsel konnte sich der Keeper wieder ein besseres Gefühl holen.

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