Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.04.2014

23:04 Uhr

Bundesligaspiel gegen Frankfurt

Hannover 96 auf dem Weg zum Klassenerhalt

Hannover 96 legt nach: Im vorverlegten Freitagsspiel siegte die Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt und schürt damit die Hoffnung auf den Verbleib in der Bundesliga. Patzer gab es allerdings auf beiden Seiten.

Vergeblich reckt sich der Frankfurter Torhüter Kevin Trapp (r) beim 0:1 nach dem Ball. Es sollte nicht das einzige Tor für Hannover 96 bleiben. dpa

Vergeblich reckt sich der Frankfurter Torhüter Kevin Trapp (r) beim 0:1 nach dem Ball. Es sollte nicht das einzige Tor für Hannover 96 bleiben.

FrankfurtHannover 96 hat den nächsten großen Schritt Richtung Klassenverbleib geschafft. Fünf Tage nach dem befreienden Sieg gegen den Hamburger SV legte die Mannschaft von Tayfun Korkut am Donnerstag ein 3:2 (3:1) bei Eintracht Frankfurt nach. Mit jeweils 35 Punkten dürften beide Teams nur dann nochmal etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen, wenn Konkurrenten wie Hamburg oder Nürnberg auf einmal eine Siegesserie hinlegen.

In einer Partie mit großen Abwehrschwächen auf beiden Seiten traf Leon Andreasen bereits in der zweiten Minute, Lars Stindl (20.) und Didier Ya Konan (29.) für Hannover. Martin Lanig (13.) glich für die arg nachlässigen und nicht wirklich bis ins Letzte motivierten Frankfurter zum 1:1 aus. Nur nach dem 2:3 durch Alexander Meier (68.) wurde es vor 48 100 Zuschauern noch einmal spannend.

„Man konnte von der ersten Sekunde an sehen, dass sie den Schwung, den Elan aus dem HSV-Spiel mit rüberbringen wollten“, sagte Hannovers Sportdirektor Dirk Dufner beim Pay-TV-Sender Sky zufrieden. „Es war ein richtig kampfbetontes und phasenweise auch gutes Fußballspiel. Das war heute ein ganz gewaltiger Schritt.“

Bei der Eintracht war die Diskrepanz zwischen den Worten von Trainer Armin Veh und dem Auftritt der Mannschaft trotzdem enorm. Immer wieder hatte der scheidende Coach zuletzt betont: Wir sind noch nicht durch. Doch dann wirkten seine Spieler zumindest in der ersten halben Stunde so unkonzentriert, als gehöre diese Partie bereits zum Freundschaftsspiel-Programm nach der Saison.

Beim 0:1 griff niemand den Flankengeber Christian Pander an, beim 1:2 stand niemand bei Stindl. Auch beim dritten Hannoveraner Tor konnten sich Andreasen, Stindl und Ya Konan weitgehend ungestört den Ball zuspielen.

„Wir sind nie richtig in die Zweikämpfe gekommen, waren immer einen Schritt zu spät“, kritisierte Frankfurts Alexander Madlung. „Wir haben es immer noch selber in der Hand, wieso sollten wir nervös sein.“

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×