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19.10.2014

16:23 Uhr

BVB in der Krise

„Es fehlt die hundertprozentige Galligkeit“

Der schlechteste BVB-Saisonstart seit Einführung der Drei-Punkte-Regel: Nach dem 1:2 bei Aufsteiger Köln ist die Lage beim Vizemeister so schwierig wie seit Jahren nicht, meint Manager Zorc.

Ratlosigkeit beim BVB

Der BVB wird selbst vom Aufsteiger FC Köln besiegt

Ratlosigkeit beim BVB: Der BVB wird selbst vom Aufsteiger FC Köln besiegt

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KölnDie Lage bei Borussia Dortmund wird brenzlig. Nach dem bitteren 1:2 bei Aufsteiger 1. FC Köln verschärft sich der Ton in der bislang harmonischen BVB-Welt. „Sogenannte Führungsspieler machen kapitale Böcke“, wetterte Manager Michael Zorc. Und auch Trainer Jürgen Klopp forderte: „Wir müssen die Fehler abstellen. Nicht morgen, nicht übermorgen, sondern sofort!“

Drei Niederlagen nacheinander, seit fünf Spielen in der Fußball-Bundesliga ohne Sieg – nur sieben Zähler hatte Dortmund nach acht Spieltagen zu Zeiten der Drei-Punkte-Regel (seit der Saison 1995/96) noch nie. „Man darf es gern Krise nennen. Wie auch sonst?“, meinte Zorc.

Nicht mal die Rückkehr von Ilkay Gündogan nach 434 Tagen ohne Pflichtspiel und von Marco Reus konnte die Talfahrt des Meisters von 2011 und Double-Gewinners von 2012 stoppen. Borussia Dortmund ist nach acht Liga-Spielen nur drei Punkte vom letzten Tabellenplatz entfernt. Zu Spitzenreiter Bayern München fehlen dem BVB 13 Punkte. Das Prädikat Meister-Herausforderer können die Westfalen vergessen. Zorc sprach offen von der „schwierigsten Situation in den vergangenen Jahren“.

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„Bei dem einen oder anderen muss es mal so richtig klick machen“, forderte Zorc, bevor schon am Mittwoch in der Champions League die nächste heiße Prüfung für die Borussen bei Galatasaray Istanbul ansteht. Die Diskrepanz zwischen Auftritten in der Königsklasse wie beim 2:0 gegen den FC Arsenal oder beim 3:0 gegen RSC Anderlecht gibt den Verantwortlichen Rätseln auf. „Das ist ja das Fatale“, sagte Zorc.

Kommentare (1)

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Herr wulff baer

20.10.2014, 08:10 Uhr

Ein Verein, dem regelmäßig die besten Spieler vom Club des Steuervermeiders in München abgeworben werden, hat das gleiche Problem wie die Fahrer von Formel 1-Autos, deren Fahrzeuge 20km/Std. langsamer fahren, als die Autos des schnellsten Teams.

In beiden Fällen stellt sich gähnende Langeweile ein und man muß sich wundern, wieviel Geld die "Fans" für den Quatsch ausgeben.

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