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14.01.2011

22:43 Uhr

BVB siegt bei Bayer

Sechs Minuten für ein Halleluja

VonThorsten Giersch

Gut, besser, Borussia: Borussia Dortmund hat den ersten Angriff auf seine Alleinherrschaft in der Fußball-Bundesliga meisterlich abgewehrt und die hervorragende Ausgangslage im Titelrennen durch einen beeindruckenden Erfolg beim ärgsten Verfolger Leverkusen gleich zum Rückrundenauftakt nochmals verbessert.

Bayer hatte den Borrusen auf dem heimischen Rasen nicht viel entgegen zu setzen. Reuters

Bayer hatte den Borrusen auf dem heimischen Rasen nicht viel entgegen zu setzen.

LEVERKUSEN. Drei Treffer kann sich Kevin Großkreutz noch erlauben bis er gesperrt wird – das sagte sein Trainer Jürgen Klopp spaßeshalber nach dem Abpfiff. Das gilt zumindest dann, wenn er der Mittelfeldakteur des BVB nach jedem Treffer so agiert wie nach seinem 1:0 gegen Bayer Leverkusen. Der Jubel in der Fankurve zog eine regelkonforme gelbe Karte nach sich. Schade eigentlich. Denn von solchen Szenen lebt der Fußball.

Solche Bilder unterstreichen, warum Borussia Dortmund so sehr die Bundesliga dominiert. Es ist die Leidenschaft, die überzeugt. Der BVB ist nach dem 3:1-Sieg beim praktisch gesehen ärgsten Verfolger. Bayer Leverkusen, auf dem besten Weg zur Schale. Und dieser Sieg war in höchstem Maße der Lauf- und Kampfbereitschaft zuzuordnen, mit der das Team von Trainer Jürgen Klopp agierte.

Die Leverkusener erkannten die Niederlage unumwunden an. "Das war von allen zu wenig. Dortmund war uns in allen Belangen überlegen", sagte Torwart René Adler. "Das war viel zu zaghaft", gestand Simon Rolfes ein. Im Duell der Herbstmeister 2009 und 2010 konnte Leverkusen nur eine Halbzeit mithalten.

"Dortmund hat die Qualität, Meister zu werden. Und mit einem Sieg hier auch das nötige Selbstvertrauen", hatte Joachim Löw schon nach der torlosen Halbzeit prognostiziert. Diese Demonstration der Stärke hatte aber wohl auch der Bundestrainer nicht erwartet.

Gleich in der dritten Minute hätte es beinahe gerappelt, als der überragende Sven Bender per Kopf nur den Pfosten traf. Auch danach waren die Dortmunder das bessere Team und hatten durch Hummels (20. Minute), Lewandowski (23.) und erneut Lewandowski per Fernschuss (31.) gute Möglichkeiten. Leverkusen konnte bis dahin nur einmal durch Stefan Kießling auf sich aufmerksam machen. Der Nationalstürmer wurde aber durch Subotic im letzen Moment gestört (11.).

Kommentare (1)

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no.7

15.01.2011, 02:48 Uhr

Ein Loblied nicht auf die deutsche Wirtschaft, sondern auf den bVb 09 !! Das wird nun van Gaal und seinen überheblichen bayern schonmal die Suppe versalzen haben. nun müssen sie zusehen wie bVb09 souverän Meister wird. Und ihre x-mal angekündigte "Siegesserie" wird in der Phantasie stattfinden, haha. auch rummenigge wird es nichts nützen, wenn er bis zum letzten Atemzug kämpft.Von mir aus soll borussia nun die nächsten drei meistertitel in folge holen ! Und klopp kann das auch schaffen. Der Typ ist der Hammer ! :))

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