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20.11.2012

11:49 Uhr

Champions League

Bayern setzt in Valencia auf Ribery

Den FC Bayern erwartet in Valencia eine spannende Ausgangslage: Mit einem Sieg ist das vorzeitige Weiterkommen möglich, eine Niederlage könnte für ein Endspiel sorgen. Umso wichtiger, dass Franck Ribery spielen kann.

Soll trotz Verletzung wirbeln: Franck Ribéry dpa

Soll trotz Verletzung wirbeln: Franck Ribéry

Valencia20 Grad, Sonne, Strand, Meer - der Klimawechsel vom neblig-kalten München ins angenehm warme Valencia wirkte nicht nur beim spanischen 40-Millionen-Kicker Javi Martínez stimulierend. „Hier ist das Wetter natürlich besser als in München“, sagte Martínez am Montag strahlend im Teamhotel des FC Bayern. Der 24-Jährige freut sich besonders auf sein erstes Spiel in Spanien seit dem Wechsel von Athletic Bilbao nach München, warnte aber: „Im Mestalla ist es sehr schwer zu gewinnen. Valencia hat eine große Mannschaft.“

Auch Franck Ribéry wird es bei dem Wohlfühlwetter wohl leichter fallen, am Dienstagabend (20.45 Uhr/Sky) trotz einer schmerzhaften Rippenprellung im Topspiel der Gruppe F möglichst lange auf die Zähne zu beißen. Denn die Bayern brauchen gerade in der Champions League ihren Lionel Messi, mit dem Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge den Franzosen am Montag verglich. Selbst wenn Ribéry nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Die Prellung des Brustkorbs sei eine „nicht einfache Verletzung“, sagte der Franzose. Er konnte die Bayern-Fans aber beruhigen: „Es ist ein sehr wichtiges Spiel. Ich muss spielen!“

Mit einer gewissen „Anspannung“, wie Kapitän Philipp Lahm zugab, geht der Bundesliga-Primus ins vorletzte Gruppenspiel bei den punktgleichen Spaniern. Ein Ausrutscher ist verboten, wenn man „ein kleines Finale“ gegen BATE Borissow vermeiden wolle, so Rummenigge.

Das rund 50 000 Zuschauer fassende Estadio Mestalla ist ein äußerst schwieriges Pflaster in Europa - dort konnte noch keine Bayern-Elf gewinnen. Valencia ist extrem heimstark, „aber wir sind ja auch nicht schlecht“, konterte Uli Hoeneß. Die Rechnung des Präsidenten für das Weiterkommen lautet zunächst, „nicht verlieren“ in Valencia. „Und wenn wir dann gegen Borissow daheim gewinnen, sind wir Gruppenerster.“ Klingt einfach - ist es aber nicht.

Zumindest in der Form vom Wochenende. „Wir werden es besser machen müssen als in Nürnberg“, mahnte Rummenigge. Beim 1:1 im Derby wurde besonders Ribéry vermisst. „Franck war in den letzten Monaten der beste Spieler bei uns. Er kann mit seinen schnellen Dribblings und seinen schnellen Kontern für Unruhe sorgen“, betonte Rummenigge.

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