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28.09.2016

10:12 Uhr

Champions-League

Bayern vor Topspiel gegen Atlético

Von einer Revanche will vor dem Wiedersehen mit Atlético Madrid keiner beim FC Bayern sprechen. Der erste Härtetest unter Trainer Carlo Ancelotti soll aber gemeistert werden. Auch auf Gladbach wartete eine hohe Hürde.

In der vergangenen Saison hatten Thomas Müller (l.) und Xabi Alonso mit dem FC Bayern im Halbfinale gegen Antoine Griezmann und Atlético Madrid das Nachsehen. In der Vorrunde treffen beide Teams erneut aufeinander. dpa

Bayern München trifft auf Atletico Madrid

In der vergangenen Saison hatten Thomas Müller (l.) und Xabi Alonso mit dem FC Bayern im Halbfinale gegen Antoine Griezmann und Atlético Madrid das Nachsehen. In der Vorrunde treffen beide Teams erneut aufeinander.

MadridNur fünf Monate nach dem bitteren Aus im Halbfinale der Champions League kommt es für den FC Bayern zum schnellen Wiedersehen mit Atlético Madrid. Am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) werden schon am zweiten Spieltag in der Königsklassen-Gruppenphase in der schier uneinnehmbaren Festung Estadio Vicente Calderón die Weichen für den Gruppensieg gelegt.

„Es trifft ein Halbfinalist auf den Finalisten der Champions League. Ein Topspiel, ein absoluter Topgegner“, sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm. „Wir freuen uns auf dieses Spiel gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft“, sagte Trainer Carlo Ancelotti.

Ausgangslage: Der FC Bayern spielte gegen das harmlose Team von Rostow beim 5:0 teils stark auf, Atlético gewann 1:0 bei der PSV Eindhoven. „Jetzt geht es um drei Punkte in der Gruppenphase und es ist wichtig, hier zu punkten. Dann kann man von einem guten Start in die Champions League sprechen“, sagte Lahm.

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Spanien liegt nach dem ersten Spieltag in der Champions und Europa League schon wieder vorn. Einen Rekord haben die deutschen Klubs noch für sich: die meisten Tore. Ein gutes Omen für die neue Champions League ab 2018.

Revanche: Eine Revanche kann die Partie nicht sein, denn im Vorjahr endeten die Titelträume der Münchner im Halbfinale, jetzt läuft gerade einmal die Gruppenphase der Königsklasse. „Es geht bei Null wieder los“, sagte Karl-Heinz Rummenigge.

Deutschland-Lob: Madrids Trainer Diego Simeone bezeichnete sich vorab als „Bewunderer des deutschen Fußballs“. Er bewundere „den Charakter, die Beständigkeit und die Beharrlichkeit“, sagte er.

Atlético-Kenner: Ancelotti kennt den spanischen Gegner bestens aus seiner Zeit als Real-Coach. 13-mal traf er mit den „Königlichen“ auf den Lokalrivalen. „Es ist immer schön, hierhin zurückzukommen“, erklärte Ancelotti.

Neuer-Schreck: Sein Tor im Halbfinal-Rückspiel der Champions League besiegelte das Bayern-Aus, der Doppelpack von Antoine Griezmann im EM-Halbfinale verhinderte den Finaleinzug der DFB-Elf. „Mit jedem Spiel versuche ich noch besser zu werden“, sagte das 68-Kilo-Leichtgewicht. „Es gibt viele hervorragende Spieler in diesem Team“, warnte Ancelotti. Das findet auch Defensiv-Experte Javi Martínez: „Griezmann ist ein sehr gefährlicher Stürmer, aber wir sollten uns nicht nur auf ihn konzentrieren.“

Spanien-Serie: Dreimal nacheinander scheiterten die Bayern im Halbfinale an spanischen Teams, überhaupt taten sich die Münchner auswärts schwer. In den vergangenen sechs Partien gab es nur einen Erfolg. Für das Ende der Serie spreche, „dass wir in guter Verfassung sind und noch kein Pflichtspiel verloren haben“, sagte Thomas Müller und ergänzte grinsend, „und dass wir so oft verloren haben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir irgendwann auch gewinnen“.

Festung: Atlético gewann 25 seiner letzten 30 Europapokalspiele zu Hause und verlor nur zwei Partien. „Sie werden von ihren Fans nach vorne getragen“, sagte Martínez. Seit sechs Heimspielen ist Atlético gegen deutsche Teams unbesiegt. Zuletzt gewann Dortmund im Oktober 1996 mit 1:0 durch ein Tor von Stefan Reuter.

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