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25.02.2014

13:16 Uhr

Champions League

BVB hofft auf Sternstunde in St. Petersburg

Nur drei Tage nach dem 0:3 beim HSV hat der BVB in der Champions League die Chance, sich zu rehabilitieren. Doch bei Zenit St. Petersburg müssen die Dortmunder erneut auf einige Leistungsträger verzichten.

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp: Gute Miene zum schweren Spiel in St. Petersburg. dpa

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp: Gute Miene zum schweren Spiel in St. Petersburg.

Dortmund/St. PetersburgTiefschlag in der Bundesliga, Sternstunde in der Champions League - für Borussia Dortmund soll sich Geschichte wiederholen. Wieder einmal will der Vorjahresfinalist das internationale Rampenlicht nutzen, um sich von einem Rückschlag auf nationaler Bühne zu erholen.

Nach dem bedenklichen 0:3 in Hamburg sinnen die BVB-Profis im Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag bei Zenit St. Petersburg (18.00 Uhr) auf Rehabilitierung. „Wir müssen bereit sein. In Hamburg waren wir nur bedingt bereit. Ich erwarte eine Reaktion“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Abflug am Montag.

Selbst die anhaltende Personalmisere konnte die Zuversicht nicht trüben. „Wir können mit breiter Brust ins Achtelfinale gehen. Daran ändert auch diese Niederlage gegen den HSV nichts“, sagte Nuri Sahin. Und Kapitän Sebastian Kehl: „Wir sind gewarnt, es besser zu machen als in Hamburg. Aber wir werden jetzt nicht alles schlechtreden.“

Ein Blick in die jüngste Vergangenheit macht Mut. Nur drei Tage nach der 0:3-Heimschlappe gegen den FC Bayern gelang im November ein 3:1 über den SSC Neapel. Auch nach dem 0:1 gegen Leverkusen Anfang Dezember legte das Team in der folgenden Partie den Schalter um und zog mit einem 2:1 bei Olympique Marseille in das Achtelfinale ein.

Kummer über personelle Probleme ist die Borussia mittlerweile gewohnt. Auch nach der unerfreulichen Nachricht vom Sonntag, dass Nationalspieler Sven Bender wegen einer Schambeinentzündung zehn Wochen pausieren muss, war kein Wehklagen vernehmbar. BVB-Trainer Jürgen Klopp nahm es am Montag sogar mit Humor: „Es ist wie so oft im Leben. Geht die Waschmaschine kaputt, ist am nächsten Tag auch der Trockner am Arsch.“

Borussia Dortmund kann immerhin mit Robert Lewandowski planen. Die Erkältung des polnischen Nationalspielers, die ihn noch am Sonntag zu einer Trainingspause gezwungen hatte, ist überwunden. „Es sah heute schon wieder sehr gut aus. Ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp vor dem Abschlusstraining am Montagabend im Petrowski-Stadion. Die Reise nach Russland hat auch Mats Hummels angetreten. Ob der zuletzt am Fuß verletzte Innenverteidiger damit eine Option für die Startelf ist, ließ Klopp jedoch offen: „Wir sehen nach dem Abschlusstraining weiter.“

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