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21.03.2014

06:11 Uhr

Champions League

Die Crème de la Crème im Fußball – und Dortmund

VonAnis Micijevic

Die acht besten Fußball-Teams in Europa treffen im Viertelfinale der Champions League aufeinander. Heute werden die Begegnungen ausgelost. Gleich drei nationale Duelle sind möglich. Eine Analyse.

Bereits im Viertelfinale der Champions League könnten der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinandertreffen – wie schon im Finale 2013 im Wembley-Stadion. dpa

Bereits im Viertelfinale der Champions League könnten der FC Bayern München und Borussia Dortmund aufeinandertreffen – wie schon im Finale 2013 im Wembley-Stadion.

DüsseldorfWer das Viertelfinale der Champions League erreicht hat, darf sich zu den acht besten Teams in Europa zählen – oder mit den Worten des BVB-Trainers Jürgen Klopp ausgedrückt: „Wenn man sieht, wer im Viertelfinale noch dabei ist – das ist die Crème de la Crème des europäischen Fußballs...und wir.“

Das ist keine falsche Bescheidenheit, sondern entspricht den Tatsachen. Borussia Dortmund ist auf dem Papier klarer Außenseiter. Obwohl die Borussen im vergangenen Jahr erst im Finale der Champions League von den Bayern bezwungen wurden, gilt ein Einzug ins Halbfinale dieses Jahr als wenig wahrscheinlich.

Zu holprig und zu unkonstant die Saisonleistungen in der Breite, zu lang die Verletztenliste und zu klein die Zahl leistungsstarker Alternativen auf der BVB-Bank. Hinzu kommen für Dortmunder Verhältnisse überaus ungewöhnliche Verstimmungen zwischen den Spielern und den Fans nach den jüngsten Heimpleiten.

Die Kader-Marktwerte der Viertelfinalisten

Platz 2

Real Madrid: 571,4 Millionen Euro

Platz 1

FC Barcelona: 588,1 Millionen Euro

Platz 8

Atlético Madrid: 272 Millionen Euro

Quelle: Transfermarkt.de

Platz 3

FC Bayern München: 525,5 Millionen Euro

Platz 7

Borussia Dortmund: 323,4 Millionen Euro

Platz 6

Paris St. Germain: 371,3 Millionen Euro

Platz 5

Manchester United: 378,5 Millionen Euro

Platz 4

FC Chelsea: 388,8 Millionen Euro

Das Kontrastprogramm findet in München statt: 50 Bundesliga-Spiele ohne Niederlage, die wahrscheinlich früheste Meisterschaft der Bundesliga-Geschichte und seit dem 10. Dezember 2013 in der Champions League ungeschlagen – dem FC Bayern kann es relativ egal sein, welcher Gegner ihn im Viertelfinale erwartet. Denn das Guardiola-Team ist derzeit das Maß der Dinge, auch international.

Gefährlich werden könnte den Bayern aber der spanische Tabellenführer Real Madrid um den Weltfußballer Christiano Ronaldo. Viele trauen lediglich den „Königlichen“ zu, den deutschen Rekordmeister zu schlagen. Die spielerische Klasse des Teams wurde bei der Demontage der Schalker im Achtelfinale eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber auch mit dem FC Barcelona und Atlético Madrid ist zu rechnen.

Der Stadtrivale von Real wird im Ausland unterschätzt, besitzt mit Diego Costa aber einen herausragenden Stürmer und der Klub ist von Trainer Diego Simeone perfekt eingestellt. Atlético ist vielleicht der taktische Gegenentwurf zum dominanten Ballbesitz-Spiel von Pep Guardiolas Bayern.

Kommentare (1)

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21.03.2014, 11:32 Uhr


Der giftige Zweikampf von Kahn und Klopp…

Kahn kann gar nicht mehr anders. Dieses Virus ist unkaputtbar, wenn auch nicht immer von Vorteil, es macht auf Dauer betriebsblind.

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