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23.04.2013

22:41 Uhr

Champions League Halbfinale

Bayern demütigt Barca – Wembley ist ganz nah

Was für ein Auftritt! Der FC Bayern hat der Hoeneß-Affäre getrotzt, in einer magischen Nacht seine ganze Klasse gezeigt und Barcelona regelrecht abgeschossen. Das Final-Ticket ist den Münchnern kaum noch zu nehmen.

Thomas Müller feiert sein Tor zum 1:0. Die Bayern haben Barcelona am Dienstagabend mit 4:0 geschlagen. dpa

Thomas Müller feiert sein Tor zum 1:0. Die Bayern haben Barcelona am Dienstagabend mit 4:0 geschlagen.

MünchenGigantisch FC Bayern! Nach einem der größten Auftritte in der Champions League gegen Lionel Messi und den FC Barcelona ist steht der deutsche Fußball-Primus mit weit mehr als nur einem Bein im Finale am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion. Beim 4:0 (1:0) im Halbfinal-Hinspiel sorgten Thomas Müller (25./82.), Mario Gomez (49.) und Arjen Robben (73.) am Dienstag für die erhoffte magische Nacht - und für ein fröhliches Gesicht ihres in der Steueraffäre steckenden Präsidenten Uli Hoeneß auf der Tribüne.

Für die Münchner bedeutet der im Stile eines Champions herausgespielte Erfolg am Tag der Bekanntgabe der Verpflichtung von Mario Götze einen fast schon sicheren Vorsprung. Auf dem Weg nach Wembley muss der deutsche Meister jetzt nur noch das heiße Rückspiel im Camp Nou-Stadion von Barcelona in einer Woche meistern.

Nach turbulenten Tagen mit dem Sensationstransfer von Dortmunds Götze und der Hoeneß-Steueraffäre stand endlich wieder das Kerngeschäft im Fokus. In einer taktischen Klasse-Partie ließen die Münchner nur ansatzweise Chancen zu, dämmten die Gefahr durch Messi mustergültig ein und dominierten das Duell des künftigen mit dem ehemaligen Team von Trainer Pep Guardiola. Trotz der Jahresserie von 19 Siegen und nur einer Niederlage werden die Münchner alles tun, damit es sie nicht wie den AC Mailand trifft. Gegen die Italiener holte Barcelona im Achtelfinale ein 0:2 auf - aber vier Tore gegen diese Bayern scheinen auch für die Katalanen unmöglich.

Die Situation um Hoeneß sei in seiner „Mannschaft überhaupt kein Thema“, erklärte Bayern-Coach Jupp Heynckes beim Pay-TV-Sender Sky vor der Partie. Und die Münchner legten los, als ob alle Nebengeräusche mit Anpfiff verstummt wären. Eingeleitet durch einen feinen Hackenpass vom bärenstarken Spanier Xavi Martínez tauchte Robben nach nur 98 Sekunden vollkommen frei vor Victor Valdes auf, scheiterte aber mit der Picke am Barça-Keeper.

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Beiden Teams war der gegenseitige Respekt zunächst deutlich anzumerken. Bloß keine Fehler machen, hieß das Motto der anfänglichen Abtastphase. Barcelona agierte wie gewohnt mit mehr Ballbesitz - vor der Pause 62 Prozent - ohne dabei gefährlich zu sein. Zwar hatte sich Weltfußballer Messi nach einer Oberschenkelverletzung rechtzeitig fit gemeldet, konnte die Angriffsreihe neben Pedro Rodriguez und Alexis Sanchez aber längst nicht so spritzig wie sonst anführen.

Kommentare (14)

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Laufrad

24.04.2013, 07:41 Uhr

Man kann davon ausgehen,dass einzelne Spieler von bayerns( pervers )hochbezahlter "Europaauswahl" zusätzliches Geld ( schwarz ) von Ulis Konto aus der Schweiz bekam. Gladiatorenkult extrem!

Leser

24.04.2013, 08:32 Uhr

Heisst das nicht "hasta la vista"?

Account gelöscht!

24.04.2013, 09:32 Uhr

@ Laufrad:
Man spürt förmlich wie Ihnen der Neid aus dem Herzen spricht ... typisch deutsch

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