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24.05.2013

15:18 Uhr

Champions League im Netz

Wer alles Profit aus dem Finale schlagen will

VonLisa Hegemann

Vom Hype um das Champions League-Finale wollen auch Unternehmen profitieren. Dafür lassen sie sich im Internet allerhand einfallen – von verrückten Werbeaktionen bis hin zu eigenen Ständchen für die Finalisten.

Maike und Sabrina im FCB-Dress und Lovelyn und Luise (von links) in BVB-Trikots machen mit dem historischen Duell Werbung fürs eigene Finale von „Germany's Next Topmodel“ am 30. Mai.

Maike und Sabrina im FCB-Dress und Lovelyn und Luise (von links) in BVB-Trikots machen mit dem historischen Duell Werbung fürs eigene Finale von „Germany's Next Topmodel“ am 30. Mai.

DüsseldorfDie Vorfreude auf das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund erfasst auch das Netz. Auf Facebook, Twitter & Co. gibt es bei vielen kein anderes Thema mehr als das deutsch Endspiel in Wembley. Aber nicht nur Fans und Fußballbegeisterte mischen dabei mit. Auch Sponsoren und die Vereine selbst wollen mit Gewinnspielen, Werbeaktionen und Countdowns von der Begeisterung rund um das historische Fußballspiel profitieren.

Eine der beliebtesten Varianten der Sponsoren, möglichst viele Fans zu erreichen sind Gewinnspiele. Bei Facebook und Twitter promoten Unternehmen wie Heineken, Adidas und die HypoVereinsbank ihre Ticket-Verlosungen fürs Finale. Nicht immer ganz einfach, da Facebook spezielle Richtlinien dafür vorgibt. Die Verlosung auf Facebook selbst ist danach verboten.

Fakten zum Wembley Stadion

Gebaut

1923 (damals Empire-Stadion)

Kosten: 750.000 Pfund

Kapazität

90.000 Zuschauer

Architekten

Sir John Simpson und Maxwell Ayerton (altes Stadion)

Foster + Partners und Populous (neues Stadion)

Erstes Spiel im alten Wembley-Stadion

FA-Cup-Finale 1923 (Bolton Wanderers gegen West Ham United)

Offiziellen Schätzungen zufolge lag die Zuschauerzahl bei diesem Spiel mit rund 127.000 deutlich höher, als es die Kapazität des Stadions eigentlich erlaubt hätte.

Olympische Spiele

Bei den Olympischen Spielen 1948 war Wembley der Hauptaustragungsort. Bei den Olympischen Spielen 2012 wurden hier lediglich einige Fußballspiele ausgetragen.

Letztes Spiel im alten Wembley-Stadion

England gegen Deutschland 0:1 (Torschütze: Dietmar Hamann)

Neubau

2003 bis 2007

Erstes Pflichtspiel im neuen Wembley-Stadion

FA-Cup-Finale am 19. Mai 2007

FC Chelsea gegen Manchester United 1:0 (Torschütze: Didier Drogba)

Veranstaltungen

Neben Fußballspielen wird das Wembley Stadion auch als Konzertbühne genutzt. Zu den Künstlern, die dort bereits Konzerte gaben, gehören George Michael, Muse, Foo Fighters und Take That.

Deswegen bewerben die Unternehmen lediglich ihre Gewinnspiele auf Facebook und verlosen die Tickets auf ihrer Webseite oder anderen Plattformen. Bei der Art der Gewinnspiele zeigen sich einige Unternehmen sehr kreativ. Heineken etwa setzt auf die virtuellen Spielkünste seiner Facebook-Fans. Unter der Rubrik „Road to the Final“ hat der Konzern ein virtuelles Flipper-Spiel online gestellt, mit dem sich Interessierte das Ticket nach Wembley erspielen konnten.

Das Nobelkaufhaus Harrods verlangte zur Teilnahme hingegen nicht nur virtuelle Fertigkeiten. Wer ein Ticket für das Finale gewinnen wollte, musste ein Bild mit dem Champions-League-Pokal tweeten. Der stand zum Zeitpunkt des Gewinnspiels im fünften Stock des Londoner Kaufhauses – gemeinsam mit dem Pokal der Damen.

Kommentare (1)

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nassauer

24.05.2013, 16:20 Uhr

die größten profiteuere sind die deutschen politischen eliten aus den parlamenten kabinetten , die anlaßlos auf steuerzahlerkosten zu diesem privatfirmenevent nach england düsen und sich bespaßen lassen.

gibt es nachvollziehbare gründe sein privatvergnügen auf steuerzahlerkosten abzurechnen

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