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20.06.2017

20:47 Uhr

Champions League

Leipzig und Salzburg dürfen in der Königsklasse starten

Die Uefa-Zweifel sind vom Tisch: RB Leipzig kann sich auf Champions-League-Fußball freuen. Sowohl die Sachsen als auch die ebenfalls von Red Bull gesponserten Salzburger dürfen in der Königsklasse antreten.

RB Leipzig und Red Bull Salzburg dürfen in der kommenden Saison in der Champions League starten. dpa

RB Leipzig

RB Leipzig und Red Bull Salzburg dürfen in der kommenden Saison in der Champions League starten.

LeipzigRB Leipzig und Red Bull Salzburg dürfen in der kommenden Saison in der Champions League starten. Die Europäische Fußball-Union erteilte beiden Vereinen die Startberechtigung für die Königsklasse. Man sehe keine Verletzung der Regularien zur „Integrität des Wettbewerbs“, teilte der Verband am Dienstag mit. „Wir sind nun Teil der UEFA und freuen uns gemeinsam mit unseren Mitbewerbern auf die Champions League“, sagte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

RB habe „gemeinsam mit unseren Gesellschaftern Änderungen vollzogen, um die Regeln zur Integrität des Wettbewerbs einzuhalten“, meinte Mintzlaff. Die Regeln fordern eine strikte Trennung auf allen Ebenen aller an der Champions League teilnehmenden Vereine. Da Salzburg und der Bundesliga-Zweite Leipzig über den gemeinsamen Sponsor Red Bull verbunden sind, hatte es zuletzt immer wieder Fragezeichen hinter dem Startrecht der Sachsen gegeben.

Beide Clubs hätten „bedeutende Management- und strukturelle Änderungen (hinsichtlich Unternehmensfragen, Finanzen, Personal, Sponsoring usw.) vorgenommen“, hieß es von UEFA-Seite. Man sei zu der Auffassung gelangt, „dass keine natürliche oder juristische Person mehr entscheidenden Einfluss auf mehr als einen an einem UEFA-Clubwettbewerb teilnehmenden Verein hat.“

Champions League: Was 2017 im Geldtopf der Uefa liegt

Finanz-Spektakel

Mit dem Start in die K.o.-Phase der Champions League geht auch das Rennen um zweistellige Millionenbeträge für die Klubs weiter. Was die Vereine in der Königsklasse verdienen können und was die deutschen Klubs schon erreicht haben.
Quelle: dpa

Achtelfinale

Für das Erreichen des Achtelfinals hatten alle Vereine bereits zusätzlich zu den 12,7 Millionen Euro Startgeld einen Bonus von sechs Millionen Euro bekommen.

Bayern München

Startgeld: 12,7 Millionen Euro
Punkteprämie: 6,0 Millionen Euro
Achtelfinale: 6,0 Millionen Euro
Gesamtsumme: 24,7 Millionen Euro

Borussia Dortmund

Startgeld: 12,7 Millionen Euro
Punkteprämie: 7,0 Millionen Euro
Achtelfinale: 6,0 Millionen Euro
Gesamtsumme: 25,7 Millionen Euro

Bayer Leverkusen

Startgeld: 12,7 Millionen Euro
Punkteprämie: 5,0 Millionen Euro
Achtelfinale: 6,0 Millionen Euro
Gesamtsumme: 23,7 Millionen Euro

Borussia Mönchengladbach

Startgeld: 12,7 Millionen Euro
Punkteprämie: 2,0 Millionen Euro
Europa League: 0,75 Millionen Euro
Gesamtsumme: 17,95 Millionen Euro

Viertelfinale

Der Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Königsklasse würde den verbliebenen deutschen Vertretern, Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen, weitere je 6,5 Millionen Euro einbringen.

Halbfinale

Prämien Halbfinale 7,5 Millionen
Prämie Finalverlierer 11 Millionen
Prämie Finalsieger 15,5 Millionen

Bis zum Finale

Die Beträge steigern sich in jeder Runde. Der Sieger des Finals am 3. Juni in Cardiff kassiert insgesamt weitere 23 Millionen Euro.

Marktpool

Nicht berücksichtigt sind in dieser Auflistung die Einnahmen aus dem sogenannten Marktpool. Insgesamt 507 Millionen Euro verteilt die UEFA abhängig von ihren Erlösen aus dem jeweiligen nationalen TV-Markt und den Erfolgen der Clubs aus einem Land.

Gesamtsumme

Prämienzahlungen der Uefa an die Teilnehmer der Champions League insgesamt: 1,319 Milliarden Euro.

Bei RB Leipzig hatte man der UEFA-Entscheidung ohnehin entspannt entgegengesehen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, hatten Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick immer wieder betont. Beide Clubs seien mittlerweile komplett entflochten, Salzburg würde den Getränkekonzern Red Bull nur noch als Hauptsponsor haben. In der Königsklasse tritt Red Bull Salzburg unter dem Namen FC Salzburg an. Der österreichische Meister und Pokalsieger wurde für die zweite Qualifikationsrunde gegen den Sieger aus Hibernians Paola aus Malta gegen FCI Tallinn aus Estland gelost.

Von

dpa

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