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01.10.2014

07:41 Uhr

Champions League

Paris schlägt Barcelona und ter Stegen

Barcelonas Torhüter Marc-André ter Stegen verschuldete einen Treffer bei Paris St. Germain. Roms Totti schrieb beim 1:1 bei ManCity Champions-League-Geschichte. Auch Barcas Xavi stellt einen Rekord auf.

Marc-André ter Stegen (Mitte) erlebte mit Barcelona einen unglücklichen Abend bei Paris St. Germain. dpa - picture-alliance

Marc-André ter Stegen (Mitte) erlebte mit Barcelona einen unglücklichen Abend bei Paris St. Germain.

BerlinTorwart Marc-André ter Stegen hat mit dem FC Barcelona die erste Pflichtspielniederlage der Saison kassiert. Die Katalanen unterlagen am Dienstagabend bei Paris St. Germain mit 2:3 (1:2) und belegen nun in der Gruppe F mit drei Zählern Platz zwei hinter Paris, das auch ohne seinen verletzten Superstar Zlatan Ibrahimovic mit nun vier Zählern die Tabelle anführt.

Beide Teams waren offensiv ausgerichtet, und die Zuschauer im Pariser Prinzenpark mussten nicht lange auf Tore warten. Der vom FC Chelsea gekommene brasilianische Nationalspieler David Luiz überwand den früheren Mönchengladbacher ter Stegen im Barcelona-Tor (10.).

Es war der erste Pflichtspiel-Gegentreffer der Katalanen in dieser Saison. Barça antwortete postwendend: Messi schloss eine blitzschnelle Kombination mit seinem 68. Treffer in der Champions League zum 1:1 ab (11.). Die zuletzt schwächelnde französische Meister griff weiter an und wurde belohnt.

So reich ist der FC Barcelona

Bilanz

Der Fußballklub hat für das Geschäftsjahr 2013/2014 seine Zahlen vorgelegt. Tenor: „Wir sind viel starker, und wir fühlen, dass wir eine größere Präsenz haben in der Welt als vor vier Jahren.“

Umsatz

Der Umsatz des Klubs ist erstmals über die Marke von 500 Millionen gestiegen: 530 Millionen Euro waren es – nach 490 Millionen Euro im Vorjahr

Umsatzentwicklung

Seit dem Geschäftsjahr 2003/4 hat sich der Umsatz verdreifacht: von 174 Millionen auf 530 Millionen Euro.

Reingewinn

Im Geschäftsjahr 2013/14 blieb nach Steuern ein Gewinn von 41 Millionen Euro. Das sind neun Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Gewinnentwicklung

Seit dem Geschäftsjahr 2003/4 hat sich der Gewinn nach Steuern vervielfacht: von 1,5 Millionen auf 41 Millionen Euro. Allerdings war darunter auch ein Jahr mit einem gewaltigen Verlust von 80 Millionen Euro (2009/10).

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda)

2013/14 blieben vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 134 Millionen Euro übrig. Im Vorjahr waren es 118 Millionen Euro.

Entwicklung des Ebitda

Die Ergebnisziffer Ebitda, die die Gewinnstärke belegt, hat sich seit 2007/2008 nahezu verdoppelt: von 69 Millionen auf 134 Millionen Euro.

Wert des Vereins

Was ein Fußballverein wirklich wert sein könnte, schätzen regelmäßig die Experten des US-Magazins „Forbes“ auf nun 3,2 Milliarden Dollar. Bayern liegt in dem Vergleich auf Platz 7 mit geschätzten 1,85 Milliarden Dollar.

Wertentwicklung

Der Marken- und Werbewert von Barcelona ist von den Forbes-Experten in den vergangenen Jahren regelmäßig hochgestuft worden: von Platz 24 auf Platz 2.

Fazit

Der Klub folgert: Barcelona sei stärker gewachsen als jeder andere Topklub in der Welt. Und die Katalanen seien der einzige Fußballverein mit so viel Potenzial, um die Verträge zu verbessern. Das werde helfen, die globale Präsenz zu verstärken.

Beim Kopfballtor von Marco Verratti (26.) im Anschluss an einen Eckball sah ter Stegen schlecht aus. Blaise Matuidi erhöhte nach der Pause gar auf 3:1 für die Franzosen (54.). Doch nur zwei Minuten später hielt Brasiliens Superstar Neymar mit seinem Treffer zum 2:3 Barcelona im Spiel. Trotz guter Chancen für die Gäste blieb es bei diesem Resultat.

Da war Xavis Bestmarke nur ein schwacher Trost für Barcelona. Der Mittelfeldspieler wurde in der 69. Minute eingewechselt und kam zu seinem 143. Einsatz in der Champions League. Er ist damit Rekordspieler in der Königsklasse.

Chelsea war bei Sporting in Lissabon die dominierende Mannschaft, vergab durch Nationalstürmer André Schürrle aber zwei gute Chancen. Besser machte es der Serbe Nemanja Matic, der die Engländer per Kopf in Führung brachte (34.).

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