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14.04.2015

23:00 Uhr

Champions-League-Viertelfinale

Nullnummer in Madrid, Juve siegt

Viele Fouls, keine Tore - Die Neuauflage des Champions-League-Endspiels zwischen Atlético und Real Madrid war nichts für Fußball-Genießer. In einer guten Position ist Dortmund-Bezwinger Juventus Turin gegen Monaco.

Gute Chance, keine Tore: Das Hinspiel im Madrider Derby endet torlos Remis. Für beide Teams ist nach einem Spiel mit vielen Fouls so immerhin noch alles drin. dpa

Atletico Madrid - Real Madrid 0:0 (0:0)

Gute Chance, keine Tore: Das Hinspiel im Madrider Derby endet torlos Remis. Für beide Teams ist nach einem Spiel mit vielen Fouls so immerhin noch alles drin.

Madrid/TurinIn der Neuauflage des Endspiels von 2014 hat Real Madrid einen kleinen Schritt Richtung Champions-League-Halbfinale gemacht. Die Königlichen kamen in einem wenig ansehnlichen „Derbi madrileño“ zu einem 0:0 bei Stadtrivale Atlético, verpassten aber bei vielen guten Chancen eine noch bessere Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche.

Im zweiten Viertelfinale am Dienstag kam der italienische Rekordmeister Juventus Turin durch ein Elfmetertor des Ex-Leverkuseners Arturo Vidal zu einem 1:0 (0:0) gegen den AS Monaco.

325 Tage nach dem 4:1-Triumph von Real im Finale der letztjährigen Königsklasse war die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo auch diesmal die spielbestimmende Mannschaft. Einzig Atlético-Keeper Jan Oblak verhinderte in der ersten Halbzeit einen Rückstand.

Der Slowene parierte gleich viermal gegen Gareth Bale (4. und 32.) sowie James Rodriguez (36. und 43.) glänzend. Atlético war dagegen nur einmal nach einem Fehler von Sergio Ramos durch den Franzosen Antoine Griezmann gefährlich.

Dabei war der spanische Meister, der im Achtelfinale Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen ausgeschaltet hatte, mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gegangen. In sechs Duellen mit Real gab es nicht eine Niederlage (4 Siege, 2 Unentschieden). Beim 4:0 in der Liga Anfang Februar hatte die Mannschaft von Trainer Diego Simeone dem großen Nachbarn gar eine Lehrstunde erteilt.

In der Real-Startelf stand erwartungsgemäß auch der deutsche Weltmeister Toni Kroos, der aber recht unauffällig agierte. Sein deutscher Kollege Sami Khedira saß nur auf der Bank. Auf der Gegenseite war Ex-Bayern-Star Mario Mandzukic nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder im Team.

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