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22.06.2017

23:49 Uhr

Confed Cup

DFB-Team biegt Fehlstart wieder hin

Kurz nach Beginn des Confed Cup-Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen ihre chilenischen Rivalen wurde es spannend: In der 6. Minute fiel das Führungstor – für Chile. Trotzdem holte Deutschland noch einen Punkt.

Confederations Cup, Vorrunde, Gruppe B, 2. Spieltag: In der Kasan-Arena in Kasan (Russland) kämpfen Deutschlands Julian Draxler (r.) und Arturo Vidal aus Chile um den Ball. dpa

Deutschland - Chile

Confederations Cup, Vorrunde, Gruppe B, 2. Spieltag: In der Kasan-Arena in Kasan (Russland) kämpfen Deutschlands Julian Draxler (r.) und Arturo Vidal aus Chile um den Ball.

KasanAusgepumpt standen die deutschen Spieler auf dem Rasen und waren froh über den wertvollen Punkt. Das junge Perspektivteam von Joachim Löw hat beim Confed Cup nach einem schlimmen Fehlstart ein 1:1 (1:1) gegen Südamerikameister Chile erkämpft.

Damit würde dem Fußball-Weltmeister bereits ein weiteres Unentschieden am Sonntag im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun zum Halbfinal-Einzug reichen. Der starke Gladbacher Lars Stindl sorgte am Donnerstagabend in der 41. Minute nach dem insgesamt schönsten deutschen Angriff mit seinem schon zweiten Turniertreffer für den Ausgleich.

Mit einem Blackout hatte der indisponierte Abwehrchef Shkodran Mustafi vor 38.222 Zuschauern seinem Arsenal-Kollegen Alexis Sanchez in der 6. Minute das Führungstor ermöglicht. Der ehemalige Hoffenheimer Eduardo Vargas hätte mit einem krachenden Lattenschuss gegen das anfangs überforderte DFB-Team beinahe für Chiles 2:0 gesorgt (20.). Im Laufe des Spiels konnte die DFB-Auswahl das Spiel aber ausgeglichener gestalten, zum 100. Sieg von Bundestrainer Joachim Löw reichte es aber nicht mehr.

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„Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Wir wussten, dass die Chilenen mit viel Power und Druck kommen. Wir haben aber auch in der zweiten Halbzeit guten Fußball gespielt. Wir haben gezeigt, dass wir so einer Mannschaft Paroli bieten können“, sagte Torschütze Stindl.

Kapitän Julian Draxler ergänzte: „Am Anfang hat man so ein bisschen die Nervosität gemerkt. Leider haben wir dann das dumme Gegentor bekommen, aber danach waren wir auf Augenhöhe. Wir können an unsere eigene Stärke glauben. Wir müssen uns vor so einer starken Mannschaft nicht verstecken.“

Der Weltranglistenvierte aus Chile war im Vergleich zum Auftaktgegner Australien eine Nummer größer. So wirkte die deutsche Hintermannschaft gegen die extrem aggressiv spielende Elf von Juan Antonio Pizzi phasenweise überfordert, trotzdem zeigte die junge deutsche Mannschaft gegen die im Schnitt sechs Jahre ältere chilenische Auswahl nach Anfangsschwierigkeiten Gegenwehr.

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