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05.11.2013

23:02 Uhr

Dank Keeper Leno

Leverkusen mit glücklichem 0:0 in Donezk

In Schachtjor Donezk schienen die Leverkusener ihren Meister gefunden zu haben – lange lag ein Gegentreffer in der Luft. Doch in der zweiten Hälfte dreht Bayer etwas mehr auf. Mit dem 0:0 ist man nicht unzufrieden.

Schlusspfiff: Mit dem Unentschieden können an diesem Abend beide Mannschaften leben. AFP

Schlusspfiff: Mit dem Unentschieden können an diesem Abend beide Mannschaften leben.

DonezkMit einem Gala-Auftritt hat Bayer-Keeper Bernd Leno Leverkusens Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League festgehalten. Der 21-Jährige avancierte am Dienstagabend beim 0:0 beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk zum besten Mann auf dem Platz. 13 Tage nach dem überzeugenden 4:0 im Hinspiel gegen den ukrainischen Meister blieb der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga bei der schmeichelhaften Nullnummer vor 50 115 Zuschauern in der modernen Donbass Arena zumindest vor dem Wechsel so ziemlich alles schuldig.

Nur dank Leno bleibt das Team von Trainer Sami Hyppiä mit jetzt sieben Punkten Zweiter in der Gruppe A und kann weiter aus eigener Kraft die K.o.-Runde erreichen. Im nächsten Gruppenspiel kommt es am 22. November zum Duell gegen Tabellenführer Manchester United (8 Punkte).

Nach der peinlichen 0:1-Pleite in der Bundesliga gegen Aufsteiger Braunschweig hatte die sportliche Leitung eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. Die Appelle verhalten weitgehend ungehört. Trotzdem wertete Hyypiä die Dienstreise in die Ukraine als gelungen. „Bernd hat gut gespielt. Wir haben gut gekämpft heute. Heute ist ein Punkt ok“, analysierte der Finne. Auch Kapitän Simon Rolfes wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte und bescheinigte Leno sogar internationale Klasse: „Er hält ja schon seit Wochen überragend. Heute wieder.“

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Anders als in Braunschweig vertraute Hyppiä diesmal seinem Stammpersonal und ließ gleich mit drei Angreifern beginnen - Stefan Kießling, Sidney Sam und Heung-Min Son. Aggressiver, kreativer und auch gefährlicher aber waren zunächst die Gastgeber, die von der ersten Sekunde an wesentlich mehr investierten als beim ersten Duell vor knapp zwei Wochen.

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