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27.05.2013

14:30 Uhr

DFB erteilt Freigabe

Dutt heuert bei Werder Bremen an

14 Jahre war Thomas Schaaf das Gesicht von Werder Bremen, nun steht fest wer sein Nachfolger wird: Robin Dutt beendet sein Engagement als DFB-Sportdirektor und übernimmt das Amt des Cheftrainers an der Weser.

Hier waren sie noch „Gegner“, jetzt übernimmt Freiburgs Ex-Coach Robin Dutt den Posten von Werder-Legende Thomas Schaaf in Bremen. dpa

Hier waren sie noch „Gegner“, jetzt übernimmt Freiburgs Ex-Coach Robin Dutt den Posten von Werder-Legende Thomas Schaaf in Bremen.

Bremen/FrankfurtRobin Dutt erhält die Freigabe als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes und wird neuer Trainer beim Bundesligisten Werder Bremen. Der 48-Jährige unterschreibt als Nachfolger von Thomas Schaaf einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2016, wie die Hanseaten am Montag mitteilten. Zuvor hatte der DFB den bis Ende 2016 laufenden Kontrakt mit Dutt nach einer Telefonkonferenz mit Vertretern des Verbands-Präsidiums aufgelöst.

Man habe „keine Alternative gesehen, weil Robin Dutt uns seinen Wunsch, wieder als Trainer tätig zu werden, mit Nachdruck vorgetragen hat“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in einer Pressemitteilung. Der DFB werde die Nachfolgersuche „ohne jeden Zeitdruck“ betreiben, hieß es.

„Mit Robin Dutt haben wir unseren Wunschkandidaten für den Trainerposten verpflichtet und sind davon überzeugt, dass wir mit ihm den Neustart erfolgreich gestalten werden“, sagte Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin. „Wir möchten uns an dieser Stelle beim DFB dafür bedanken, dass die Verantwortlichen den Wechsel durch die Freigabe möglich gemacht haben.“ Dutt soll am Dienstag offiziell vorgestellt werden. Werder hatte sich kurz vor Saisonende nach 14 Jahren von Chefcoach Schaaf getrennt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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HUKL

27.05.2013, 20:50 Uhr

Wenn man weiß, wie dieser überraschende Arbeitsplatz-Wechsel zustande kam, ist die Enttäuschung riesengroß. Warum? Weil dieser schon in Leverkusen unbeliebte R. Dutt "weggelobt" wurde und sich bei unserem höchsten Verband vertraglich verpflichtete, bis 2016 als Chef der jugendlichen Auswahlmannschaften unseres Landes voran zu gehen. Eigentlich sollte es ein Traumjob sein, dieser Sportdirektor beim DFB. Irgend etwas scheint aber dort nicht zu stimmen, weil vor ihm bereits M. Sammer die Segel strich, um als "Bayern-Kojak" die Rolle des Mahners und Antreibers in München zu übernehmen. Er hielt es zumindest in Frankfurt/M. 6 Jahre aus, ohne das vertraglich vereinbarte Endziel, 2016, einzuhalten.

Mit seinem Nachfolger kam es allerdings noch dicker, denn er schaffte gerademal nur knapp 10 Monate!
Ohne gemeldete Sanktionen für die Nichterfüllung, die einer eklatanten Vertragsverletzung gleichkommt, war`s das, förmlich von heute auf morgen! Ich als ein ganz normaler Sportinteressierter kann es bei dieser Ansammlung von schlauen Rechtsanwälten, die in den Räumen des DFB auf lukrative Aufträge warten, überhaupt nicht verstehen, wie so etwas möglich ist. Das Verblüffende ist die Tatsache, dass alle mögliche Medien schon in der letzten Woche eine "totale Übereinstimmung" mit der Bremer Clubleitung vermeldeten, bevor die Freigabe bei dem "alten" AG überhaupt genehmigt wurde!!!

DFB und vor allem Herr Niersbach, das ist eine herbe Enttäuschung, wie neuerdings mit Verträgen umgegangen wird.
Abschließend schätze ich die Arbeitszeit des Herrn Dutt in der vorgesehenen Funktion bei dem SV Werder nicht länger als 4-6 Monate (!) ein, obwohl erneut das Jahr 2016 beiderseits vertraglich festgeschrieben wurde.....

Der in Düsseldorf "frei gewordene" Trainer N. Meier hätte bestimmt als "Einheimischer" besser zu den Stadtmusikanten
gepasst!

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