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15.08.2014

23:44 Uhr

DFB-Pokal-Auftakt

Mainz scheitert - Leverkusen zieht weiter

Der DFB-Pokal hat seine erste Blamage der Saison. Bundesligist Mainz scheitert im Elfmeterschießen in Chemnitz. Bayer Leverkusen kann sich indes wieder auf Torjäger Kießling verlassen.

Treffsicher: Der Leverkusener Torjäger Stefan Kießling schoss fünf Tore. Reuters

Treffsicher: Der Leverkusener Torjäger Stefan Kießling schoss fünf Tore.

BerlinDer Chemnitzer FC hat zum Auftakt des DFB-Pokals für die erste dicke Überraschung gesorgt und den Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 aus dem Wettbewerb befördert. In einer irren Partie entschied der Drittliga-Tabellenführer am Freitagabend das Elfmeterschießen mit 5:4 für sich. Nach 120 Minuten spektakulären Minuten hatte es 5:5 (3:3, 0:1) gestanden.

Keine Mühe hatte dagegen der Mainzer Ligarivale Bayer Leverkusen. Dank fünf Treffern von Stefan Kießling setzte sich die Werkself mit 6:0 (4:0) beim Sechstligisten Alemannia Waldalgesheim durch. Für den Zweitligisten 1. FC Nürnberg war durch das 0:1 (0:1) beim klassentieferen MSV Duisburg schon Endstation.

Das größte Spektakel zum Start der ersten Runde lieferte aber die Partie an der Chemnitzer Gellertstraße. Eine Woche nach dem peinlichen Aus in der Europa-League-Qualifikation bei Asteras Tripolis blamierten sich die Mainzer unter ihrem neuen Trainer Kasper Hjulmand schon wieder. Nach einer 2:0-Führung durch die Tore von Niki Zimling (24.) und Shinji Okazaki (49.) entglitt den Rheinhessen zunehmend die Partie. Anton Fink (50./53.) glich für die Gastgeber aus. Auch das 3:2 von Ja-Cheol Koo (73.) genügte dem FSV nicht. Nach einem Eigentor von Niko Bungert (87.) ging es in die Verlängerung.

Dort brachte Markus Ziereis (103.) die Chemnitzer erstmals in Führung. Nach Bungerts 4:4 (109.) erzielte Marco Kehl-Gomez in der 119. Minute das vermeintliche Siegtor für die Sachsen, ehe Johannes Geis die Gäste mit seinem Tor von der Mittellinie zumindest ins Elfmeterschießen rettete. Dort scheiterte dann Neuzugang Gonzalo Jara an CFC-Schlussmann Phillipp Pentke, das Aus der Mainzer war besiegelt.

Die wertvollsten Fußball-Spieler aus Deutschland

Weltrangliste

Lionel Messi bleibt trotz einer mäßigen Saison beim FC Barcelona der wertvollste Fußball-Spieler der Welt. Der Argentinier führt mit einem Wert von 216 Millionen Euro die jährliche Studie des Internationalen Zentrums für Sportstudien (CIES) aus der Schweiz an. Und wo liegen die Deutschen und ihr nun verletzter Schlüsselspieler Marco Reus?

Stand: 1. Juni 2014

Platz 8

Jérôme Boateng (Bayern München), Marktwert: 23,7 bis 27,5 Millionen Euro, das bedeutet Platz 60 in der Weltrangliste

Platz 7

Manuel Neuer (Bayern München), Marktwert: 25,4 bis 29,6 Millionen Euro, das bedeutet Platz 55 in der Weltrangliste

Platz 6

André Schürrle (Chelsea), Marktwert: 28,7 bis 33,3 Millionen Euro, das bedeutet Platz 43 in der Weltrangliste

Platz 5

Julian Draxler (Schalke), Marktwert: 29,1 bis 33,9 Millionen Euro, das bedeutet Platz 40 in der Weltrangliste

Platz 4

Marco Reus (Dortmund), Marktwert: 32,9 bis 38,3 Millionen Euro, das bedeutet Platz 29 in der Weltrangliste

Platz 3

Thomas Müller (Bayern München), Marktwert:  36,7 bis 42,7 Millionen Euro, das bedeutet Platz 17 in der Weltrangliste

Platz 2

Mario Götze (Bayern München), Marktwert: 47,0 bis 54,6 Millionen Euro, das bedeutet Platz 10 in der Weltrangliste

Platz 1

Mesut Özil (Arsenal), Marktwert: 49,2 bis 57,2 Millionen Euro, das bedeutet Platz 8 in der Weltrangliste

Silber und Bronze

Auf den Plätzen der wertvollsten Fußballer in der Welt folgen hinter Messi übrigens Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Real Madrid/114 Millionen Euro Marktwert) und Luis Suárez (FC Liverpool/107 Millionen Euro Marktwert).

Hier sind die ersten 10 der Weltrangliste: http://www.handelsblatt.com/fussball-international-messi-vor-ronaldo-wertvollster-spieler-der-welt/9991464.html

Treffsicher wie eh und je präsentierte sich indes der Leverkusener Torjäger Kießling. Der ehemalige Nationalspieler war mit fünf Treffern (2./24./31./41., Foulelfmeter/59. Minute) der überragende Spieler vor 7524 Zuschauern im Bruchwegstadion von Mainz. Den sechsten Treffer steuerte der eingewechselte Heung-Min Son (81.) bei. Die Amateure aus der Verbandsliga Südwest wehrten sich nach Kräften, konnten den Favoriten aber kaum einmal ärgern. Im Qualifikations-Hinspiel zur Champions League am kommenden Dienstag beim FC Kopenhagen wird Bayer ganz anders gefordert werden.

Für die Nürnberger wird es unter ihrem neuen Coach Valérien Ismaël langsam ungemütlich. Vier Tage nach dem 1:5 im Derby bei der SpVgg Greuther Fürth setzte es in Duisburg die nächste bittere Schlappe. Vor 18 108 Zuschauern in der Duisburger Arena war Zlatko Janjic (11. Minute/Foulelfmeter) für den Außenseiter erfolgreich. Die Franken hatten bereits in den beiden vorherigen Jahren jeweils den Einzug in die zweite Pokalrunde verpasst.

Von

dpa

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