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02.06.2013

09:17 Uhr

DFB-Pokal-Sieg

Die Bayern holen das historische Triple

Der FC Bayern München hat mit einem Zittersieg im DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart das Triple geholt – als erstes deutsches Team überhaupt. Auch beim Feiern waren die Bayern meisterlich.

Da ist es: das historische Triple für den FC Bayern. Reuters

Da ist es: das historische Triple für den FC Bayern.

BerlinNach dem Abpfiff gab es kein halten mehr. Glücklich präsentierten sich die Bayern-Stars mit ihren Trophäen auf der Bühne im Bankettsaal. Champions-League-Pott, Meisterschale, der am Samstag gewonnene DFB-Pokal, ja sogar der kleine Supercup wurden den Edelfans zu nächtlicher Stunde gezeigt. „Was wir heute Abend erlebt haben, ist etwas Historisches“, hob Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hervor und rief eine Woche nach der großen Champions-League-Fete von London die nächste Feier aus. „Alle haben jetzt Partylust, wir starten jetzt Feuer frei. Wir geben Vollgas bis zum Abwinken.“

Gegen 1.30 Uhr verabschiedeten sich Mannschaft und Trainer dann zu einer Party im privateren Kreis. „Wir haben letzten Samstag schon ein bisschen gefeiert, konnten aber nicht so lange. Ich bin gespannt, ob alle morgen früh rechtzeitig den Flieger erreichen“, unkte Co-Kapitän Bastian Schweinsteiger.

Mit dem ersten Triple in der deutschen Fußball-Geschichte veredelten die Bayern-Stars eine Saison der Superlative. Im letzten Spiel unter Trainer Jupp Heynckes hatten die Münchner am Samstag in Berlin das DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart mit 3:2 (1:0) gewonnen. Um 22.12 Uhr reckte Kapitän Philipp Lahm den Pott in den Abendhimmel über dem Olympiastadion, gut zwei Stunden später stimmte Rummenigge den nächsten Jubelgesang auf den scheidenden Trainer an. „Alle nochmal Jupp, Jupp, Jupp“, rief der Vorstandschef über das Saal-Mikrofon - und die Bayern-Freunde stimmten ein.

Knappe zwei Kilometer entfernt herrschte dagegen gedrückte Stimmung beim tapferen VfB, der fast eine Verlängerung erzwungen hätte. „Die Jungs können sehr stolz darauf sein, was sie geleistet haben. Die Mannschaft besitzt eine unglaubliche Mentalität“, sagte Sportdirektor Fredi Bobic und mühte sich, positiv in die Zukunft zu blicken.

Die Bayern krönten dagegen eine perfekte Saison mit dem Pokalsieg und streiften ihre schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift „Oans, zwoa, drei - gwunna“ über. „Nach der Enttäuschung aus dem letzten Jahr, dreimal Zweiter, sind wir diese Saison dreimal Erster. Das ist schon eine Geschichte“, befand Arjen Robben.

Im Mittelpunkt der Jubelarien stand aber Heynckes, der auf dem Rasen gleich mehrere Bierduschen seiner begeisterten Spieler über sich ergehen lassen musste. „Das ist ein emotionaler Moment. Die Mannschaft hat sich und mir ein Super-Geschenk gemacht. Das Triple ist einzigartig“, sagte der Coach gerührt, den Ehrenpräsident Franz Beckenbauer als „Vater des Erfolgs“ bezeichnete. Am Dienstag will sich Heynckes zu seiner Zukunft äußern.

Kommentare (4)

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Filz-Bayer-und-FCB-Fan

02.06.2013, 08:41 Uhr

Wenn der FCB sich nun auch noch von Hoeneß im Aufsichtsrat trennen würde, dann könnte man tatsächlich als Bayern-Fan stolz auf diesen Verein blicken. Gratulation!

Leider ist das Integritätsverständnis in Filz-Bayern ein wenig anders als im Rest der Republik.

Und dann ist da noch der "Uhrenking" Rummenigge, der auf der gleichen Stufe wie "Teppichminister" Niebel Platz genommen hat!

Beide sollten eine Import-Firma gründen, sich aber vorher einen fähigen Steuerberater suchen!

Ulrike.Hoferichter

02.06.2013, 09:42 Uhr

Der FCB ist die erste Männermannschaft, die das Triple geschafft hat. Der VFL Wolfsburg war mit seiner Frauenmannschaft schon vorher genauso erfolgreich. Immer diese unkorrekten, verfälschten Beiträge aus dem Mustopf

JJJ

02.06.2013, 12:19 Uhr

Schön, dass der FC Bayern das Triple geholt hat.

Allerdings freut es mich richtig, dass all die FC Bayern und Freistaat Bayern-Hasser, die für Ihren Hass und Neid stellvertretend den Uli Hoeneß wochenlang abgeledert haben sich jetzt noch mehr ärgern und neiden können.

Das Einzige, was man Uli Hoeneß vorwerfen kann, ist, dass er immer den moralischen Saubermann gemimt hat aber selber eine Dummheit begangen hat. Ist aber bei diesem Charaktertyp üblich. Sei es Michel Friedman oder wie sie auch immer heißen mögen.
Uli Hoeneß hat 3 Millionen EU an Steuern hinterzogen (illegal). Der deutsche Staat verschwendet und veruntreut Gelder in hohen Milliardenbeträgen (legal und ohne Aufregung), Konzerne "vermeiden" Steuerzahlungen in Milliardenhöhe, z.B. Apple: 245 Milliarden USD (legal und ohne Aufregung).

Zum Triple:
Uli Hoeneß hat seinem Lebenswerk nicht geschadet. Sein Lebenswerk ist voll erblüht.

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