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11.02.2014

23:05 Uhr

DFB-Pokal-Viertelfinale

Aubameyang köpft Dortmund spät ins Halbfinale

Der Traum von Berlin geht für Dortmund dank Aubameyang weiter. In einem hektischen und ruppigen Spiel setzte sich der BVB mit 1:0 gegen Eintracht Frankfurt durch. Der Vizemeister bekleckerte sich aber nicht mit Ruhm.

Matchwinner Pierre-Emerick Aubameyang feierte seinen Treffer standesgemäß mit seinem Torsalto. Reuters

Matchwinner Pierre-Emerick Aubameyang feierte seinen Treffer standesgemäß mit seinem Torsalto.

FrankfurtBorussia Dortmund hat nach einem packenden Pokalabend bei Eintracht Frankfurt seine wohl größte Titelchance gewahrt und ist nur noch einen Sieg vom großen Finale in Berlin entfernt. Pierre-Emerick Aubameyang köpfte den BVB am Dienstagabend mit seinem Tor in der 83. Minute ins Halbfinale des Cupwettbewerbs. „Natürlich sind wir sehr glücklich. Das war ein schwieriges Spiel“, sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc bei Sky. Trainer Jürgen Klopp stellte in der ARD erleichtert fest: „Die Eintracht ist immer gefährlich. Wir mussten uns wehren. Wir wollen nach Berlin.“

Frankfurt musste sich trotz guter Leistung in einem ausgeglichen Spiel zweier Fußball-Bundesligisten spät mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und verpasste somit den ersten Einzug in die Vorschlussrunde des DFB-Pokals seit 2007. „Im Pokal geht es nur ums Weiterkommen, das haben wir nicht geschafft“, sagte Eintracht-Kapitän Alexander Meier. Schon am Wochenende stehen sich beide Teams wieder in der Bundesliga gegenüber.

51 500 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter Arena sorgten für prickelnde Atmosphäre - und wurden von beiden Mannschaften mit Angriffsfußball belohnt. Ein offenes Visier hatte auch Eintracht-Coach Armin Veh angekündigt. Mit Druck spielten die Hessen nach vorne, ohne jedoch im BVB-Strafraum für gefährliche Aktionen sorgen zu können. Letztlich konnte auch die Eintracht nicht das erste Gegentor in dieser Pokalsaison gegen Dortmund erzielen.

Frankfurts Spielweise kam Dortmund aber auch entgegen. Immer wieder startete der BVB schnelle Gegenangriffe über Aubameyang und Robert Lewandowski. Carlos Zambrano und Alexander Madlung hatten in der Eintracht-Defensive reichlich Arbeit.

Madlung war für Marco Russ ins Abwehrzentrum gerückt, der wiederum den nach seiner Rippenprellung vom Wochenende nicht rechtzeitig fitten Pirmin Schwegler vertrat. Johannes Flum hatte es hingegen trotz Oberschenkelblessur in die Startelf geschafft. Bei den Dortmundern ersetzten wie erwartet Sebastian Kehl und Kevin Großkreutz die am Wochenende in Bremen verletzten Sven Bender und Marco Russ.

Henrich Mchitarjan taten seine beiden Tore vom Wochenende beim 5:1 gegen Werder sichtbar gut. Der Armenier war an vielen BVB-Aktionen beteiligt. Erstmals gefährlich wurde es bei einem Kopfball von Aubameyang, den Sebastian Rode (23.) über die Latte bugsierte.

Die größte Eintracht-Chance der ersten Halbzeit vergab Rode (30.), der eine Hereingabe von Sebastian Jung nicht einschieben konnte. Danach wurde der Dortmunder Druck größer. Eintracht-Torwart Kevin Trapp musste sich gleich im Gegenzug bei einem Großkreutz-Schuss mächtig strecken. Kehl (37.), Mchitarjan (38.) und wieder Großkreutz (39.) hatten weitere Möglichkeiten.

Für Frankfurt lohnte sich nach die Hereinnahme zur Halbzeit von Jan Rosenthal für Vaclav Kadlec. Die SGE drückte wieder mehr. Aber wieder war es Rode (58.), den beim Abschluss in guter Position technische Mängel um den Torerfolg brachten. Die Partie wurde aber auch nickliger. Besonders Zambrano und Lewandowski lieferten sich ein Privatduell am Rande der Legalität.

Taktik prägte anschließend mehr das Geschehen. Die Aussicht einen großen Schritt zum Finale nach Berlin am 17. Mai nicht fahrlässig verspielen zu wollen, kam wohl allen ins Bewusstsein. Dortmund wagte in der Schlussphase als erstes Team wieder mehr. Aubameyangs Kopfball nach einem Eckball aus kurzer Distanz konnte Rode auf der Linie stehend nicht mehr aufhalten. Aubameyang feierte standesgemäß mit seinem Torsalto.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Eintracht

12.02.2014, 08:07 Uhr

(...)
Kopf hoch Eintracht, ihr habt tapfer gekämpft und müsst euch nichts vorwerfen lassen. Gegen die Großkapitalisten werden wir nie eine Chance haben, jedoch etwas, was sie dem Rest der Liga nicht wegkaufen können. Geile Fans, geile Stimmung, Spaß auch ohne Erfolg!
Echte Liebe....dass ich nicht lache!

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

kap210

12.02.2014, 10:59 Uhr

Sie vergessen dabei, mit welchen Mitteln der BVB 2011 und 2012 Meister geworden ist.
Und von einem Eintracht-Fan "...werden wir nie eine Chance haben..." zu hören, ist traurig...

Die Mannschaft hat sich super präsentiert und wäre verdient weiter gekommen, wenn sie gewonnen hätte.

P.S.: Die geilsten Fans gibts immer noch in Dortmund. Echte Liebe eben.

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