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26.01.2017

12:15 Uhr

DFL-Report

Alle 18 Bundesliga-Klubs sind profitabel

Die 1. Bundesliga schreibt neue Rekorde. 13 Klubs erreichen einen Umsatz über der Marke von 100 Millionen Euro. Der Umsatz liegt über drei Milliarden Euro, Steuern und Abgaben über einer Milliarde. Der Report der DFL.

Die 18 Klubs der Bundesliga erwirtschafteten erstmals einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. dpa

Rekordergebnis

Die 18 Klubs der Bundesliga erwirtschafteten erstmals einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

DüsseldorfDer deutsche Profifußball hat seinen erfolgreichen Kurs auch in der Saison 2015/16 fortgesetzt. Das ist das Fazit der Deutschen Fußball Liga (DFL). Erstmals hätten die 18 Klubs der Bundesliga beim Umsatz die Marke von drei Milliarden Euro geknackt. Mit 3,24 Milliarden Euro sei gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr (2,62 Milliarden Euro) eine weitere Steigerung um 23,7 Prozent gelungen. Dies sei der zwölfte Umsatzrekord in Folge.

13 der 18 Klubs verzeichneten 2015/16 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro, erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bei der Vorstellung des DFL-Reports 2017 in Frankfurt. Die 2. Bundesliga war im vorherigen Jahr erstmals auf einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro gekommen (504,6 Millionen Euro). Sie kam nun auf 608,3 Millionen Euro, was einem Plus von 20,6 Prozent entspricht. Zusammen erlösten die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga die Rekordsumme von 3,85 Milliarden Euro (plus 23,2 Prozent).

Für die 18 Vereine der Bundesliga ergab sich im Vergleich zum Vorjahr ein vier Mal so hoher Gewinn von 206,2 Millionen Euro (Ergebnis nach Steuern). Dies sei eine Summe, die so hoch sei wie alle Überschüsse der Bundesliga in den vier Jahren zuvor. „Sie stellt das mit Abstand beste Ergebnis der Geschichte dar“, stellte Seifert heraus. 16 der 18 Klubs hätten einen Gewinn erwirtschaftet.

Bundesliga Report 2016: Die Saison 2014/15

Was die Bundesliga auszeichnet

Das Wachstum geht weiter: In der Saison 2015/16 stieg der Umsatz erstmals über drei Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 23,7 Prozent.

2. Bundesliga

In Liga 2 setzten die Vereine erstmals mehr als 600 Millionen Euro um.

Lizenzfußball

Die 36 Profivereine in Deutschland verzeichneten einen Umsatz von 3,85 Milliarden Euro (plus 23,2 Prozent).

Wirtschaftliche Bedeutung

Die positive wirtschaftliche Entwicklung machte sich auch bei den Steuern und Abgaben bemerkbar. Diese betrugen erstmals mehr als eine Milliarde Euro. Insgesamt zahlten die Clubs 1,13 Milliarden Euro an das Finanzamt sowie die Sozial- und Unfallversicherungen. Von 50.237 auf 53.114 stieg erneut auch die Zahl der Arbeitsplätze in direkter Anstellung oder durch Beauftragung der 36 Proficlubs und deren Tochtergesellschaften.

In Zahlen

Für die 18 Clubs der Bundesliga ergab sich im Vergleich zum Vorjahr ein vier Mal so hoher Gewinn von 206,2 Millionen Euro (Ergebnis nach Steuern) – eine Summe, die so hoch ist wie alle Überschüsse der Bundesliga in den vier Jahren zuvor.

DFL-Fazit

Der deutsche Profifußball hat seinen erfolgreichen Kurs auch in der Saison 2015/16 fortgesetzt.

Profitabel

16 der 18 Clubs erwirtschafteten einen Gewinn. Legt man das EBITDA zugrunde, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, haben 2015/16 sogar sämtliche 18 Bundesliga-Clubs schwarze Zahlen geschrieben. Zusammen mit der 2. Bundesliga waren es wie im vorherigen Jahr 34 der 36 Clubs.

Über der Schallgrenze

13 der 18 Clubs verzeichneten 2015/16 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro.

Kostenquote sinkt

Trotz gestiegener Aufwendungen für Spieler, Trainer und Betreuerstab sank die Personalkostenquote, also die Ausgaben im Verhältnis zum Gesamtumsatz, in der Bundesliga auf 32,6 Prozent.

Lege man den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zugrunde hätten 2015/16 sogar sämtliche 18 Bundesliga-Klubs schwarze Zahlen geschrieben, stellte die DFL heraus. Zusammen mit der 2. Bundesliga waren es wie im vorherigen Jahr 34 der 36 Klubs. Trotz gestiegener Aufwendungen für Spieler, Trainer und Betreuerstab sei die Personalkostenquote, also die Ausgaben im Verhältnis zum Gesamtumsatz, in der Bundesliga auf 32,6 Prozent gesunken.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung habe sich auch bei den Steuern und Abgaben bemerkbar gemacht. Diese betrugen erstmals mehr als eine Milliarde Euro. Insgesamt zahlten die Klubs 1,13 Milliarden Euro an das Finanzamt, sowie die Sozial- und Unfallversicherungen. Von 50.237 auf 53.114 sei erneut auch die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen – entweder in direkter Anstellung oder durch Beauftragung der 36 Profiklubs und deren Tochtergesellschaften.

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