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01.02.2007

16:26 Uhr

Doll-Nachfolge beim HSV

Magath ziert sich noch

Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte es am Vormittag vorlaut herausposaunt, jetzt tritt der von ihm Geschasste erst mal wieder auf die Bremse: Felix Magath hat sich nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob er Thomas Doll beim Hamburger SV als Cheftrainer beerben will. Der HSV hat allerdings offenbar ein weiteres Ass in der Hinterhand.

Felix Magath Foto: dpa dpa

Felix Magath Foto: dpa

HB HAMBURG. Die Gerüchteküche brodelt: Während die „Hamburger Morgenpost“ es als sicher ansah, dass Magath im nächsten Spiel am Samstag bei Hertha BSC auf der HSV-Bank sitzen wird, hieß es aus anderen Quellen, Magath müsse sich einen Wechsel zu seinem alten Verein reichlich überlegen. „Wir haben noch keinen Trainer“, sagte HSV-Pressesprecher Jörn Wolf am Nachmittag.

Schließlich meldete sich auch Magath selbst zu Wort: Vor der zweiten Verhandlungsrunde zwischen dem Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga und dem ehemaligen Bayern-Coach am Donnerstagnachmittag sagte er dem „Hamburger Abendblatt“: „Das Angebot des HSV kommt für mich sehr früh. Ich weiß so kurz nach der Entlassung in München noch gar nicht, ob ich jetzt schon wieder bereit bin, sofort einen neuen Job zu übernehmen. Der HSV ist für mich eine Herzensangelegenheit. Mit keinem anderen Verein wäre ich in dieser Situation überhaupt in Verhandlungen eingetreten.“ Geld spiele bei seiner Entscheidung keine Rolle, sagte der 53-Jährige.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung steht der ehemalige Schalke-, Hertha- und Köln-Trainer Huub Stevens als Alternative zur Verfügung, falls Magath absagt. Stevens trainiert derzeit den niederländischen Erstligisten Kerkrade, könnte aber sofort nach Hamburg wechseln.

Bayern-Manager Hoeneß hatte bei der Präsentation des neuen Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld in München am Mittag den Wechsel von Trainer Felix Magath zum HSV möglicherweise vorschnell bestätigt. „Ich freue mich für Felix. Mit seiner Art, Disziplin hereinzubringen, wird er beim HSV schnell Erfolg haben", sagte der 55-Jährige. Nach Aussage von Hoeneß hatte Magath am Donnerstagmorgen „das erste Flugzeug nach Hamburg“ genommen.

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