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13.02.2018

18:35 Uhr

Dortmund stärkt Klubchefs

BVB-Geschäftsführer Watzke verlängert bis 2022

Joachim Watzke bleibt auf Sicht Entscheider beim BVB. Der Klub-Chef verlängert bis 2022, Marketing-Chef Cramer rückt in die Geschäftsführung auf.

Der operative BVB-Boss bleibt bis 2022 an Bord. dpa

Hans-Joachim Watzke

Der operative BVB-Boss bleibt bis 2022 an Bord.

DortmundBorussia Dortmund setzt beim geplanten Angriff auf Bayern München in der Fußball-Bundesliga langfristig auf Club-Chef Hans-Joachim Watzke. Der Vertrag des 58-Jährigen wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Watzkes bisheriger Vertrag lief noch bis Ende 2019, er bleibt Vorsitzender der Geschäftsführung. Zuletzt war von einer bevorstehenden Verlängerung bis 2021 berichtet worden.

Zudem verlängerte der BVB den ohnehin bis einschließlich Juni 2020 laufenden Kontrakt von Watzkes Geschäftsführer-Kollegen Thomas Treß um weitere zwei Jahre. Wie der BVB am Dienstag weiter mitteilte, rückt der bisherige Prokurist Carsten Cramer zum 1. März ebenfalls in die Geschäftsführung auf und wird dort für die Bereiche „Vertrieb und Marketing“ sowie „Digitalisierung“ verantwortlich sein. Auch sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2022.

„Die sportlich und wirtschaftlich außerordentlich erfolgreiche Entwicklung von Borussia Dortmund seit dem Jahr 2005 ist untrennbar verbunden mit dem Wirken von Hans-Joachim Watzke und seinem Geschäftsführer-Kollegen Thomas Treß“, erklärte Präsident Reinhard Rauball. Cramer habe für eine positive Entwicklung in seinen Bereichen gesorgt: „Insofern ist sein Aufrücken in die Geschäftsführung folgerichtig und der Bedeutung seiner Geschäftsfelder angemessen.“ Der Aktienkurs des börsennotierten Vereins reagierte kaum auf die erwartete Nachricht.

Watzke ist seit 2005 BVB-Geschäftsführer. Zu Beginn seiner Amtszeit bewahrte der 58 Jahre alte Diplom-Kaufmann den Revierclub vor der drohenden Insolvenz. In seiner Amtszeit gewann der BVB je zweimal die Meisterschaft (2011/2012) und den DFB-Pokal (2012/2017). 2013 erreichte die Borussia das Finale der Champions League, unterlag jedoch dem FC Bayern mit 1:2.

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dpa

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