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05.12.2014

22:36 Uhr

Dortmunder Abstiegskampf

BVB siegt im Schicksalsspiel

Dortmund kann Abstiegskampf: Gegen die TSG Hoffenheim legte die Elf von Jürgen Klopp ein gutes Spiel hin, dennoch musste bis zum Schlusspfiff gezittert werden. Das lag auch am Schiedsrichtergespann.

Dortmunds Ilkay Gündogan (r) jubelt mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 1:0. dpa

Dortmunds Ilkay Gündogan (r) jubelt mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 1:0.

DortmundBorussia Dortmund kann Abstiegskampf! Dank eines 1:0 (1:0)-Zittersiegs über 1899 Hoffenheim hat der deutsche Vizemeister das Tabellenende der Fußball-Bundesliga erst einmal verlassen. Das Team von Trainer Jürgen Klopp verbesserte sich nach dem vierten Saisonsieg zumindest vorübergehend mit 14 Punkten auf Platz 14. Nationalspieler Ilkay Gündogan (17.) erzielte im Freitagsspiel das heiß ersehnte Tor für den Champions-League-Achtelfinalisten. Mit Kampf und Ergebnis- statt Erlebnis-Fußball kam der BVB zu dem enorm wichtigen Heimsieg.

Erstmals seit Herbst 1985 stand die Borussia am Tabellenende. Deshalb hatte Klopp in den Tagen nach der 0:2-Pleite bei Eintracht Frankfurt die Partie zum „High-Noon-Spiel“ erklärt. Vor der Partie war der Kult-Trainer sogar beim Friseur und schaute gut erholt aus. Mit seiner Aufstellung sorgte er für einen Paukenschlag: Gleich vier Weltmeister waren nicht dabei.

Torhüter Roman Weidenfeller wurde durch den Australier Mitchel Langerak ersetzt; Kevin Großkreutz, Erik Durm und Matthias Ginter gehörten ebenfalls nicht zur Anfangsformation. Dafür stand Kapitän Mats Hummels nach auskurierter Bänderdehnung wieder in der Startelf und stabilisierte die Abwehr. In der Torwartfrage habe er nach „Bauchgefühl“ entschieden, sagte Klopp: „Ich wollte die Frische, das Lächeln von Mitch im Tor stehen haben.“

Schon lange vor dem Anpfiff wurde die BVB-Profis von den Anhängern, die in Frankfurt erstmals gepfiffen hatten, mit „Kämpfen- und Siegen-Sprechchören“ gefeiert. „Zwischen Mannschaft, Verein und Fans gibt es keinen Dissens“, sagte Hans-Joachim Watzke. Der BVB-Chef erneuerte im TV-Sender Sky den Treueschwur für Klopp. „Egal, wie das Spiel ausgeht. Wir vertrauen uns, komplett und total.“

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