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17.08.2015

14:33 Uhr

Einmaleins der Bundesliga

Die Rekorde des ersten Spieltags

VonThomas Schmitt

Laufen, Sprinten, Kämpfen – das muss jedes Team in der Bundesliga. Doch welche Mannschaft ragt heraus – außer den Bayern? Und welcher Nobody übertrifft die großen Stars? Das Ranking des ersten Bundesliga-Spieltages.

Im Zweikampf mit Lewis Holtby: Der Chilene Vidal (rechts) war auf Anhieb die zentrale Figur im Bayern-Spiel. ap

Arturo Vidal

Im Zweikampf mit Lewis Holtby: Der Chilene Vidal (rechts) war auf Anhieb die zentrale Figur im Bayern-Spiel.

DüsseldorfDas Team von Bayer Leverkusen ist am Samstag am meisten gelaufen: 116,05 Kilometer waren es am Ende. Die Mannschaft hat mit dieser Energieleistung einen 2:1-Sieg gegen Hoffenheim eingefahren. Nicht immer belohnen sich jedoch die Bundesliga-Teams für den Aufwand, den sie auf dem Platz zeigen. Zwei Gegenbeispiele sind Hoffenheim und Mainz.

Die beiden Teams liefen zwar ebenfalls fast 116 Kilometer innerhalb der 90 Minuten, was top ist. Doch beide verloren ihre Auftaktspiele. Die Mainzer unterlagen gegen den überraschend stabilen Aufsteiger aus Ingolstadt. Am Ende des Liga-Laufrankings liegen übrigens weitere Verlierer: Die Augsburger kamen nur auf knapp 107 Kilometer und die Bremer auf knapp 108. Zu wenig, um gegen Hertha beziehungsweise Schalke zu gewinnen.

Die laufstärksten Spieler am 1. Spieltag

Platz 10

Bittencourt, Leonardo 1. FC Köln 11,62 Kilometer

Platz 9

Aigner, Stefan Eintracht Frankfurt 11,68 Kilometer

Platz 8

Weigl, Julian Borussia Dortmund 11,71 Kilometer

Platz 7

Skjelbred, Per Hertha BSC 11,74 Kilometer

Platz 6

Morales, Alfredo FC Ingolstadt 04 11,83 Kilometer

Platz 5

Zuber, Steven 1899 Hoffenheim 11,95 Kilometer

Platz 4

Baumgartlinger, Julian 1. FSV Mainz 05 12,05 Kilometer

Platz 3

Kramer, Christoph Bayer Leverkusen 12,18 Kilometer

Platz 2

Reinartz, Stefan Eintracht Frankfurt 12,3 Kilometer

Platz 1

Darida, Vladimír Hertha BSC 12,66 Kilometer

Interessant: Drei der fünf laufstärksten Spieler am ersten Spieltag kommen aus den Verlierer-Teams Hoffenheim, Mainz und Frankfurt. Und mit Vladimír Darida von Hertha BSC hat ein Spieler einer eher sprintschwachen Mannschaft den ersten Topwert der neuen Saison aufgestellt: 12,66 Kilometer ist er gelaufen. Da kam selbst Weltmeister Christoph Kramer (Bayer Leverkusen) dieses Mal nicht mit: 12,18 Kilometer lief er.

Die besten Sprinter

Ähnlich ungerecht wirkt auch die Sprint-Statistik des ersten Spieltages. Die meisten Sprints zeigten die Stuttgarter am Wochenende: 294. Leverkusen und Hoffenheim folgen deutlich abgeschlagen mit 262 und 248 Tempoläufen. Vergleichsweise wenig sprinteten dagegen die Gladbacher, die Berliner und die Hamburger: Zwischen 154 und 169 Mal setzten sie an.

Der auffälligste Tempofußballer war sicherlich der Darmstädter Marcel Heller, weil er zwei Tore für sein Team erzielte, was dann am Ende für ein Unentschieden reichte. Doch mit 612 Metern bei 22 Sprints landet er nicht unter den Top Ten an diesem Spieltag. Topläufer jagen mindestens 30 Mal in einem Spiel über den Platz.

Die besten Sprinter am 1. Spieltag

Platz 10

Reus, Marco Borussia Dortmund 30 Sprints 693,22 Meter

Platz 9

Kim, Jin-Su 1899 Hoffenheim 36 Sprints 697,55 Meter

Platz 8

Seferović, Haris Eintracht Frankfurt 33 Sprints 714,24 Meter

Platz 7

Wendell, Bayer Leverkusen 31 Sprints 724,91 Meter

Platz 6

Aubameyang, Pierre-Emerick Borussia Dortmund 35 Sprints 781,7 Meter

Platz 5

Aubameyang, Pierre-Emerick Borussia Dortmund 35 Sprints 781,7 Meter

Platz 4

Hector, Jonas 1. FC Köln 32 Sprints 800,63 Meter

Platz 3

Harnik, Martin VfB Stuttgart 36 Sprints 806,91 Meter

Platz 2

Bellarabi, Karim Bayer Leverkusen 39 Sprints 823,43 Meter

Platz 1

Bittencourt, Leonardo 1. FC Köln 39 Sprints 867,42 Meter

Mit dem Leverkusener Karim Bellarabi landet ein Nationalspieler auf Platz 2: 823,43 Meter in 39 Sprints wurden für ihn gemessen. Besser war da nur der Neukölner Leonardo Bittencourt: Er setzte genauso oft an, rannte aber insgesamt 867 Meter. Da konnte dieses Mal selbst der bekannt schnelle Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang mit 35 Sprints und 781 Meter nicht mithalten.

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