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23.02.2014

13:26 Uhr

EM-Qualifikation 2016

Deutschland trifft auf Gigant Gibraltar

In Nizza sind am Mittag die Qualifikationsgruppen für die Fußball-EM 2016 ausgelost worden. Die deutsche Mannschaft hat machbare Aufgaben erwischt. Im Vorfeld gab's vom UEFA-Chef einen seichten Rüffel für den DFB.

Rüffel vom UEFA-Chef: Bundestrainer Löw und Teamchef Bierhoff. dpa

Rüffel vom UEFA-Chef: Bundestrainer Löw und Teamchef Bierhoff.

NizzaDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht wie erwartet als klarer Favorit in ihre Qualifikationsgruppe zur EM 2016. Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw bekam am Sonntag in Nizza als schwersten Kontrahenten Polen zugelost. Weitere Gegner in der Gruppe D sind Irland, Schottland, Georgien und Gibraltar.

Der Erste und Zweite der Gruppe qualifizieren sich direkt für die Endrunde vom 10. Juni bis 10. Juli 2016. Auch als Gruppendritter hätte die DFB-Elf noch gute Chancen, das auf 24 Mannschaften aufgestockte Turnier zu erreichen. Die Qualifikation beginnt nach der WM am 7. September 2014. Letzter Gruppenspieltag ist am 13. Oktober 2015.

Gegen Irland hatte Deutschland erst jüngst in der WM-Qualifikation gespielt und zweimal gewonnen. Auch sonst ist die Bilanz positiv. Gegen Schottland liegt die letzte Niederlage schon knapp 15 Jahre zurück. Gegen Polen und Georgien ist die DFB-Auswahl noch ungeschlagen. Gruppen-Außenseiter Gibraltar nimmt unterdessen erstmals an einer EM-Qualifikation teil.

Qualifikations-Gruppen für die Fußball-EM 2016

Gruppe A

Niederlande, Tschechien, Türkei, Lettland, Island, Kasachstan

Gruppe B

Bosnien-Herzegowina, Belgien, Israel, Wales, Zypern, Andorra

Gruppe C

Spanien, Ukraine, Slowakei, Mazedonien, Weißrussland, Luxemburg

Gruppe D

Deutschland, Irland, Polen, Schottland, Georgien, Gibraltar

Gruppe E

England, Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino

Gruppe F

Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland, Nordirland, Färöer

Gruppe G

Russland, Schweden, Österreich, Montenegro, Moldau, Liechtenstein

Gruppe H

Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta

Gruppe I

Portugal, Dänemark, Serbien, Armenien, Albanien, Frankreich

Das nur 30.000 Einwohner zählende britische Überseegebiet war als 54. Mitgliedsverband in die Europäische Fußball-Union UEFA aufgenommen worden und hatte am 19. November vergangenen Jahres erste seine Länderspiel-Premiere gefeiert. Und zum Auftakt gab es mit dem 0:0 gegen die Slowakei einen Achtungserfolg.

Im Rahmen der Auslosung hatten sich Fußball-Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff für ihre Kritik am neuen EM-Turnierformat einen Rüffel von UEFA-Boss Michel Platini eingehandelt. „Wem der Modus nicht gefällt, der muss nicht mitspielen. Eine überwältigend große Mehrheit aller Mitgliedsverbände war für diese Änderung. So funktioniert Demokratie“, belehrte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) die sportliche DFB-Führung.

Löw und Bierhoff hatten wegen der Aufstockung des Teilnehmerfeldes von bisher 16 auf 24 Mannschaften auf die Gefahr einer Verschlechterung des Turnierniveaus hingewiesen.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

24.02.2014, 10:49 Uhr

"Deutschland trifft auf Gigant Gibraltar"

Das wird schwer; so`n Pech. Aber da müssen wir durch.

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