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13.06.2015

12:48 Uhr

EM-Qualifikation

Spiel mit Kuriositäten

Es ist kein alltägliches Spiel gegen Gibraltar: Der Außenseiter darf nicht zu Hause antreten und ist gar kein FIFA-Mitglied. Deutschlands Torwart Kevin Trapp steht zwar auf dem Spielberichtsbogen, ist aber nicht dabei.

Gegenüber dem Spiel gegen die USA will der Bundestrainer an der deutschen Startelf nur wenig verändern. dpa

Joachim Löw

Gegenüber dem Spiel gegen die USA will der Bundestrainer an der deutschen Startelf nur wenig verändern.

FaroDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet am heutigen Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Faro ihr letztes Saisonspiel vor der Sommerpause. In der EM-Qualifikationsgruppe D ist im Éstadio Algarve der große Außenseiter Gibraltar der Gegner des Weltmeister-Teams von Bundestrainer Joachim Löw. Die Deutsche Presse-Agentur beantwortet die wichtigsten Fragen zum Spiel:

Warum wird in Faro gespielt?

Gibraltar trägt alle seine Heimspiele in der EM-Qualifikation in Portugal aus, da in dem britischen Überseegebiet am Südzipfel Spaniens kein von der UEFA für tauglich befundenes Stadion zur Verfügung steht.

Wie wird die deutsche Startelf aussehen?

Joachim Löw hat nur wenige Veränderungen gegenüber dem 1:2 gegen die USA angekündigt. Der Münchner Jérôme Boateng wird für den Stuttgarter Antonio Rüdiger in die Verteidigung rücken. Im Tor bekommt der Dortmunder Roman Weidenfeller seinen fünften Einsatz im A-Team.

Wie sieht die Torwart-Hierarchie im deutschen Team aus?

Löw hat Veränderungen angekündigt. Bayern-Keeper Manuel Neuer, der gegen Gibraltar fehlt, bleibt die klare Nummer eins. „Die Zukunft gehört den jungen Torhütern“, sagte der Bundestrainer. Die U-21-Schlussmänner Marc-André ter Stegen, Bernd Leno und Timo Horn sollen mit herangezogen werden. Auch Ron-Robert Zieler bleibt im Kreis des Nationalteams.

Was bedeutet das für Weidenfeller?

Löw hat den Routinier vor dessen fünften Länderspiel praktisch schon verabschiedet. „Roman war für uns die letzten eineinhalb Jahre ein unglaublich wichtiger Spieler“, sagte er in Faro. Sein Debüt hatte der Dortmunder nach einigen Querelen mit Löw erst im November 2013 gegeben. Bei der WM in Brasilien erfüllte Weidenfeller seine Rolle professionell. Doch mit 34 und einer ungeklärten Vereins-Zukunft ist im DFB-Team wohl Schluss.

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