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22.11.2011

22:48 Uhr

Etappenziel erreicht

Doppelter Ribéry schießt FC Bayern zum Gruppensieg

Der deutsche Rekordmeister steht nach dem Erfolg über den FC Villarreal vorzeitig im Achtelfinale der Champions League. Dass es am Ende sogar zum Gruppensieg reichte, verdankten die Münchener einem anderen Gruppengegner.

MünchenDank Franck Ribery hat Bayern München in der Champions League die erste Etappe auf dem Weg zum Traumziel „Finale 2012“ souverän gemeistert. Der deutsche Fußball-Rekordmeister erreichte durch ein müheloses und verdientes 3:1 (2:0) gegen den FC Villarreal als Gruppensieger vorzeitig das Achtelfinale der Königsklasse und betrieb damit auch Wiedergutmachung für das 0:1 in der Liga gegen Borussia Dortmund.

„Wir sind stolz und glücklich, dass wir unser Ziel bereits einen Spieltag vor Ende der Gruppenphase erreicht haben. Franck Ribery war überragend“, sagte Torjäger Mario Gomez.

Drei Tage nach der Niederlage gegen den BVB zeigte sich der FC Bayern in einer deutlich besseren Verfassung und qualifizierte sich zum 14. Mal seit Einführung der Champions League mindestens für das Achtelfinale.

Ein starker Ribery brachte die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes gegen den schwachen Tabellenzwölften der Primera Division bereits nach drei Minuten in Führung. Gomez erhöhte in der 23. Minute mit seinem sechsten Saisontreffer in der Königsklasse auf 2: 0. Jonathan de Guzman erzielte in der 50. Minute den Anschlusstreffer, ehe erneut Ribery für die Entscheidung sorgte (69. ). Beide Ribery-Treffer bereitete Toni Kroos glänzend vor.

Am 7. Dezember können es die Bayern nun zum Abschluss der Gruppenphase bei Manchester City ruhig angehen lassen, denn ihnen ist der wichtige Platz eins in Gruppe A nun nicht mehr zu nehmen. Dadurch gehen die Münchner in der K.o.-Runde zunächst den vermeintlich Großen aus dem Weg und haben zudem im Rückspiel Heimrecht. Für Villarreal ist nach der fünften Pleite in Folge das Kapitel Europapokal in dieser Saison bereits beendet.

Dass die Bayern sich den Einzug in die K.o.-Runde nicht mehr nehmen lassen, stand vor 66.000 Zuschauern schon frühzeitig fest. Dabei sollte sich die Maßnahme von Heynckes, den kreativen Kroos wieder in die Offensivzentrale zu beordern und zunächst auf Nationalspieler Thomas Müller zu verzichten, schnell auszahlen.

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