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10.03.2016

09:54 Uhr

Europa League

Bayer will in Villarreal aus der Krise kommen

Quelle:dpa

Der FC Villarreal ist bei Bayer Leverkusen nicht in guter Erinnerung. Vor fünf Jahren schalteten die Spanier den Bundesligisten im Achtelfinale der Europa League aus. Dennoch ist Bayer optimistisch.

Trainer Roger Schmidt (M) und seine Leverkusener beim Abschlusstraining. Foto: Federico Gambarini dpa

Abschlusstraining

Trainer Roger Schmidt (M) und seine Leverkusener beim Abschlusstraining. Foto: Federico Gambarini

Villarreal
Bayer Leverkusen will nach turbulenten Wochen aus der Krise herauskommen. Deshalb hofft der Werksclub, mit einem guten Ergebnis im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League am Donnerstagabend (21.05 Uhr/Sky/Sport1) beim FC Villarreal den Grundstein für das Weiterkommen zu legen - und Rückenwind für den Endspurt in der Fußball-Bundesliga zu bekommen. Doch Bayer 04 hat viele Baustellen.

DER TRAINER: Chefcoach Roger Schmidt ist alles andere als Everybody’s Darling. „Mir ist es wichtig, mich nicht zu verbiegen, um Sympathien einzusammeln”, sagte er. „Ich weiß, dass ich polarisiere.” Über das Ziel hinaus geschossen ist er beim Bundesligaspiel gegen Dortmund, wo er die Anordnung des Referees verweigert und dem Innenraum-Verweis nicht folgte. Dieses Verhalten und die Sperre für drei Spiele hat Bayer geschadet: Ohne seine Regie gingen zwei Partien verloren; das in Augsburg endete Remis. Beim FC Villarreal darf Schmidt wieder am Spielfeldrand coachen. Sportchef Rudi Völler stützt trotz des Falls auf Liga-Platz acht den Coach und lobte ihn als „erstklassig”.

DIE ZIELE: Bayer 04 wollte im DFB-Pokal ins Finale kommen, schied gegen Werder Bremen im Viertelfinale aus. In der Champions League war in der Gruppenphase Endstation. Eine Etage tiefer in der Europa League setzten sich die Leverkusener zuletzt souverän gegen Sporting Lissabon durch. Schwarz sieht es mit der Rückkehr in die Champions League aus. Nach den jüngsten Niederlagen in der Bundesliga ist Bayer fünf Punkte von Qualifikationsrang vier entfernt. Auch der Einzug in die Europa League ist offen. „So lange ein Funken Hoffnung besteht, bleibt der Glaube bestehen”, meinte Vereinschef Michael Schade.

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