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06.11.2014

21:18 Uhr

Europa League

Gladbach krampft sich zum Arbeitssieg

Im Hinspiel fertigte Borussia Mönchengladbach Apollon Limassol noch mit 5:0 ab, im Rückspiel hatten die Fohlen deutlich mehr Mühe. Am Ende war es ein Arbeitssieg, dafür braucht Gladbach auch eine Prise Glück.

Raffael traf per Kopf zur Führung für Borussia Mönchengladbach. dpa

Raffael traf per Kopf zur Führung für Borussia Mönchengladbach.

NikosiaMit einem Clubrekord hat sich Borussia Mönchengladbach das Überwintern in drei Wettbewerben so gut wie gesichert. Der zum 18. Mal in Serie unbesiegte Bundesligadritte kam am Donnerstagabend in der Europa League bei Apollon Limassol zu einem 2:0 (0:0)-Arbeitssieg und übernahm in der Gruppe A die Tabellenführung. Zugleich übertraf das Team von Trainer Lucien Favre die 44 Jahre alte Bestmarke noch aus der Ära von Hennes Weisweiler.

Vor 7000 Zuschauern im GSP Stadion in Nikosia erzielten der Brasilianer Raffael per Kopf in der 55. Minute und Patrick Herrmann (90.+5) die entscheidenden Treffer. „Das war ein großer Schritt in die Zwischenrunde. Vor ein paar Jahren hätten wir so ein Spiel verloren“, sagte Torschütze Herrmann. Teamkollege Tony Jantschke stellte selbstkritisch fest: „Das war nicht unser bestes Spiel. Das ist nicht immer so einfach. Das ist keine Kirmesmannschaft.“

Vor den letzten beiden Partien am 27. November beim FC Villarreal und am 11. Dezember gegen den FC Zürich rangieren die Borussen mit acht Zählern an der Spitze vor den Spaniern (7 Punkte), die in Zürich mit 2:3 verloren. Die Schweizer (4) sind Dritter vor Limassol (3).

Drei Tage vor dem Bundesliga-Westschlager bei Borussia Dortmund konnten die „Fohlen“ nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Zu oft machten sie mit eigenen Fehlern die biederen Zyprer stark, die sie noch zwei Wochen zuvor mit 5:0 besiegt hatten.

Favre hatte wieder einmal rotiert und zum 18. Mal nacheinander mit einer anderen Formation spielen lassen. Im Vergleich zum 3:1 in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim nahm der Schweizer fünf Änderungen vor. Fabian Johnson, Oscar Wendt, Thorgan Hazard, Ibrahima Traore und Branimir Hrgota durften von Beginn ran. Unter anderem blieben die zuletzt überzeugenden Offensivakteure Andre Hahn und Herrmann zunächst auf der Bank, Nationalspieler Max Kruse fehlte ganz.

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