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31.08.2012

14:49 Uhr

Europa League

Hammergruppe für Mönchengladbach

Olympique Marseille und Fenerbahce Istanbul heißen unter anderem die Gladbacher Gegner in der Gruppenphase der Europa League. Vor lösbaren Aufgaben stehen dagegen Hannover, Stuttgart und Leverkusen.

Um diesen Pokal spielen die Teams bei der Europa League. dpa

Um diesen Pokal spielen die Teams bei der Europa League.

Monte CarloHartes Los für die Borussia: Die in der Qualifikation zur Champions League knapp gescheiterten Gladbacher treffen in der Gruppe C auf Olympique Marseille, Fenerbahce Istanbul und den zyprischen Club AEL Limassol. Dies ergab am Freitag die Auslosung im Grimaldi Forum von Monte Carlo.

Den drei übrigen deutschen Clubs blieben die ganz dicken Brocken erspart. Der VfB Stuttgart muss sich in der Gruppe E mit dem FC Kopenhagen, Steaua Bukarest und Norwegens Meister Molde SK auseinandersetzen. Bayer Leverkusen bekommt es in Gruppe K mit Metalist Charkow, Rosenborg Trondheim und Rapid Wien zu tun. Auf Hannover 96 warten in Gruppe L Twente Enschede, UD Levante und Helsingborgs IF als Gegner.

Die Gruppen in der Europa League 2012/2013

Gruppe A

FC Liverpool (England)
Udinese Calcio (Italien)
Young Boys Bern (Schweiz)
Anschi Machatschkala (Russland)

Gruppe B

Atlético Madrid (Spanien)
Hapoel Tel Aviv (Israel)
Viktoria Plzen (Tschechien)
Academica Coimbra (Portugal)

Gruppe C

Olympique Marseille (Frankreich)
Fenerbahce Istanbul (Türkei)
Borussia Mönchengladbach (Deutschland)
AEL Limassol (Zypern)

Gruppe D

Girondins Bordeaux (Frankreich)
FC Brügge (Belgien)
Newcastle United (England)
Maritimo Funchal (Portugal)

Gruppe E

VfB Stuttgart (Deutschland)
FC Kopenhagen (Dänemark)
Steaua Bukarest (Rumänien)
Molde FK (Norwegen)

Gruppe F

PSV Eindhoven (Niederlande)
SSC Neapel (Italien)
Dnipro Dnipropetrowsk (Ukraine)
AIK Solna (Schweden)

Gruppe G

Sporting Lissabon (Portugal)
FC Basel (Schweiz)
KRC Genk (Belgien)
Videoton FC (Ungarn)

Gruppe H

Inter Mailand (Italien)
Rubin Kasan (Russland)
Partisan Belgrad (Serbien)
Neftci Baku (Aserbaidschan)

Gruppe I

Olympique Lyon (Frankreich)
Athletic Bilbao (Spanien)
Sparta Prag (Tschechien)
Ironi Kiryat Shmona (Israel)

Gruppe J

Tottenham Hotspurs (England)
Panathinaikos Athen (Griechenland)
Lazio Rom (Italien)
NK Maribor (Slowenien)

Gruppe K

Bayer Leverkusen (Deutschland)
Metalist Charkiw (Ukraine)
Rosenborg Trondheim (Norwegen)
Rapid Wien (Österreich)

Gruppe L

Twente Enschede (Niederlande)
Hannover 96 (Deutschland)
UD Levante (Spanien)
Helsingborgs IF (Schweden)

Termine

Gruppenphase:
1. Spieltag: 20. September 2012
2. Spieltag: 04. Oktober 2012
3. Spieltag: 25. Oktober 2012
4. Spieltag: 08. November 2012
5. Spieltag: 22. November 2012
6. Spieltag: 06. Dezember 2012

Geldquelle Europa League

Finanziell wurde der kleinere Bruder der Champions League in dieser Spielzeit deutlich aufgewertet. In der Europa League fließen insgesamt 208,75 Millionen Euro an die 48 Vereine.

1,3 Millionen Euro beträgt das Startgeld. Pro Sieg gibt es 200 000 Euro, pro Remis 100 000 Euro. Mit speziellen Bonifikationen kann der Europa-League-Sieger fast zehn Millionen Euro einstreichen.

Beim VfB waren die Reaktionen durchweg positiv. Sportdirektor Fredi Bobic freut sich auf die Gegner, da „interessante Reisen dabei“ seien und „Namen, die bekannt sind, auch im europäischen Fußball“. Erklärtes Ziel sei das Weiterkommen. Auch Trainer Bruno Labbadia hofft auf ein Durchkommen. „Wir freuen uns auf die mindestens sechs Spiele, die wir vor der Brust haben. Das ist der Lohn einer bislang 21 Monate langen Entwicklung“, sagte er. Der Stuttgarter Spieler Sedar Tasci zeigte sich äußerst optimistisch: Ziel müsse der Gruppensieg sein. „Wir wollen so weit kommen, wie es geht.“ Als Vorbild dienen Tasci dabei die 96er: „Letztes Jahr hat Hannover gezeigt, dass man mit ein bisschen Glück und Können sehr weit kommen kann.“

Die Gruppenphase beginnt am 20. September und endet mit dem sechsten Spieltag am 6. Dezember. Jeweils die beiden Ersten der zwölf Gruppen qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am 14. Dezember ausgelost wird. Der Nachfolger von Atletico Madrid wird am 15. Mai 2013 im Finale in Amsterdam gekürt.

Finanziell wurde der kleinere Bruder der Champions League in dieser Spielzeit deutlich aufgewertet. In der Europa League fließen insgesamt 208,75 Millionen Euro an die 48 Vereine. 1,3 Millionen Euro beträgt das Startgeld. Pro Sieg gibt es 200 000 Euro, pro Remis 100 000. Mit speziellen Bonifikationen kann der Europa-League-Sieger fast zehn Millionen Euro einstreichen.

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Von

dpa

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