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20.10.2011

19:12 Uhr

Europa-League

Schalke spaziert mühelos zum Auswärtssieg

Gegen AEK Larnaca wurde Schalke 04 seiner Favoritenrolle gerecht. Ohne große Anstrengung gelang den Königsblauen der höchste Europacup-Sieg in der Vereinsgeschichte. Die K.O.-Phase rückt damit in greifbare Nähe.

Nikosia/BerlinMit gnadenloser Effektivität hat Schalke 04 in der Europa League den höchsten Auswärtssieg seiner Europacup-Geschichte gefeiert und das Ticket für die K.o.-Runde so gut wie gesichert. Bei AEK Larnaca auf Zypern kam der DFB-Pokalsieger mit halber Kraft zu einem nie gefährdeten 5:0 (3:0)-Erfolg und führt die Tabelle der Gruppe J nach drei Spielen mit 7 Punkten vor Maccabi Haifa (6), Steaua Bukarest (2) und Larnaca (1) an. Zudem blieb Schalke erstmals im vierten Spiel der zweiten Amtszeit von Trainer Huub Stevens ohne Gegentor - die Null stand wieder. „Wir haben fünf Tore geschossen, da kann man zufrieden sein. Aber auch, dass wir diesmal kein Gegentor bekommen haben, war positiv“, lobte Trainer Huub Stevens. „Von der Organisation her, haben wir Schritte nach vorne gemacht.“

Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Schalker ungemein effektiv und nutzten alle ihre drei Chancen zu Toren durch Lewis Holtby (23.), Klaas-Jan Huntelaar (35.) und Joel Matip (40.). Auch nach dem Wechsel waren die bemühten aber biederen Zyprer, die im achten Europacup-Heimspiel ihrer Vereinsgeschichte die erste Niederlage kassierten, ohne jede Chance. Julian Draxler (87.) und erneut Huntelaar mit seinem 18. Pflichtspieltor für Schalke in dieser Saison (88.) bauten das Ergebnis in der Schlussphase aus.

"Das war ein standesgemäßer Sieg. Nach der 3:0-Führung haben wir den Schongang eingelegt und dennoch insgesamt fünf Tore erzielt. Damit kann man sehr zufrieden sein", sagte Sportdirektor Horst Heldt: "Wir sind in der Europa League auf dem richtigen Weg. Mit einem weiteren Sieg wären wir schon durch. Unser Ziel ist es aber, Gruppenerster zu werden."

Als Ersatz für den verletzten Stammkeeper Ralf Fährmann (Anriss des vorderen Kreuzbands) hatte Stevens dem jungen Lars Unnerstall den Vorzug vor dem erfahrenen Mathias Schober gegeben. Der 21-Jährige habe nach seiner Einwechslung gegen Kaiserslautern überzeugt, erklärte Stevens vor dem Anpfiff. Im ersten Durchgang hatte Unnerstall, der aufgrund der bevorstehenden Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand wohl nur ein Schlussmann auf Zeit ist, keine Chance, sich auszuzeichnen. Nicht einen Schuss der Gastgeber musste er parieren. Eine Entscheidung über eine Verpflichtung Hildebrands soll nach Angaben von Sportdirektor Heldt noch in dieser Woche fallen.

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