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23.07.2012

17:43 Uhr

Ex-Nationalspieler

Lothar Matthäus-Prozess wird schriftlich fortgesetzt

Der Termin für kommenden Freitag wurde abgesagt. Das laufende Verfahren zwischen einem Insolvenzverwalter und Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus wird schriftlich weitergeführt, darauf haben sich beide Seiten geeinigt.

Lothar Matthäus. dpa

Lothar Matthäus.

WuppertalDer Rechtsstreit zwischen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und einem Insolvenzverwalter wird nicht-öffentlich fortgesetzt. Beide Seiten hätten sich auf ein schriftliches Verfahren geeinigt, teilte eine Sprecherin des Wuppertaler Landgerichts am Montag mit. Der für kommenden Freitag vorgesehene Verhandlungstermin wurde abgesetzt. Die Entscheidung im Streit soll am 10. September öffentlich verkündet werden.

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Der Streit zwischen dem früheren Fußball-Star und dem Insolvenzverwalter dreht sich um den Verkauf des Rathauses von Velbert. Matthäus war an einer Firma beteiligt, die das Rathaus an die Stadt vermietet und ihr später verkaufte. Die Firma ging schließlich pleite. Im Zusammenhang mit dem Rathaus-Geschäft fordert der Insolvenzverwalter nun 177 000 Euro von Matthäus. Zuletzt hatte das Wuppertaler Landgericht einen Vergleich angeregt: Matthäus sollte als ehemaliger Besitzer des Rathauses 140 000 Euro zahlen.

Detektive und Gerichtsvollzieher hatten zunächst vergeblich nach Matthäus gesucht, um ihm die Klage zuzustellen. Deswegen war der Rechtsstreit an die Öffentlichkeit geraten. Das Gericht hatte Matthäus per öffentlichem Aushang auf das Verfahren hingewiesen.

Von

dpa

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