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22.05.2017

12:13 Uhr

Ex-Nationaltorhüter

René Adler verlässt den HSV

Der Adler fliegt weiter: Ex-Nationaltorhüter René Adler verlässt den Hamburger SV. Dies erklärte der 32-Jährige am Montag auf Facebook. Wohin es für den Keeper nun gehen wird, ist allerdings unklar.

Der Torhüter verlässt den Hamburger SV, Ziel unbekannt. dpa

René Adler

Der Torhüter verlässt den Hamburger SV, Ziel unbekannt.

HamburgDer ehemalige Fußball-Nationaltorwart René Adler wird den Hamburger SV am Saisonende verlassen. Der 32-Jährige verkündete seinen Abschied am Montag via Facebook. „Ich möchte, dass ihr es zuerst von mir erfahrt: Ich habe den HSV-Verantwortlichen eben mitgeteilt, dass ich meinen Vertrag über den 30.06. hinaus nicht verlängern werde. Es wird für mich also leider kein sechstes Jahr für diesen besonderen Verein mit seinen einzigartigen Fans geben“, schrieb der Keeper in seiner Mitteilung an die Anhänger des Klubs, der am Samstag den direkten Klassenverbleib geschafft hat. Auch ein HSV-Sprecher bestätigte auf Anfrage das Ende der Zusammenarbeit.

Trainer Markus Gisdol hatte trotz der Last-Minute-Rettung gegen den VfL Wolfsburg (2:1) Veränderungen in seinem Kader angekündigt. „Wir müssen kluge Entscheidungen treffen, wir brauchen eine hungrige Mannschaft“, sagte Gisdol am Sonntagabend im „Sportclub“ des NDR-Fernsehens. Die Klubführung wolle „gezielte Veränderungen“ vornehmen. Eine zentrale wird nun auf der Torhüter-Position erfolgen, wo Christian Mathenia, der den bisherigen Stammkeeper Adler zuletzt gut vertreten hatte, als künftige Nummer eins gehandelt wird.

Adler wurde zuletzt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht, wo er als routinierte Nummer zwei hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzen sollte. Diese Gerüchte hatte der scheidende Hamburger Keeper jedoch dementiert. Bei einer Vertragsverlängerung in Hamburg hätte Adler deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen müssen, eine Stammplatzgarantie hätte der verletzungsanfällige Ex-Nationalspieler ebenso wenig sicher gehabt. Adler betonte, noch keinen neuen Arbeitgeber zu haben, auch „keinen Plan B“. Wohin es ihn nun zieht, bleib also vorerst völlig offen.

Von

dpa

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