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17.07.2017

13:20 Uhr

FC Bayern in China

„Wir haben eine gute Mannschaft, das wissen wir.“

Quelle:dpa

Jetlag, Hitze, PR-Termine und vier knackige Spiele: Der Fernost-Trip fordert die Münchner Stars. Besonders knifflig ist die Aufgabe für den Trainer. Ancelotti muss im zweiten Jahr mehr liefern. Die Bosse machen Dampf.

Trainer Carlo Ancelotti bekam in James Rodriguez seinen Wunschspieler. Foto: Felix Hörhager dpa

Neuzugang

Trainer Carlo Ancelotti bekam in James Rodriguez seinen Wunschspieler. Foto: Felix Hörhager

Der Empfang in China war überwältigend. „Wow”, bemerkte Thomas Müller, als er nach der Landung des FC Bayern in Shanghai durch die vielen kreischenden und rot gekleideten Fans in der Ankunftshalle schritt: „Eine unglaubliche Begeisterung!”

Zwölf Tage touren die Fußballstars aus München durch Asien, und die kniffligste Aufgabe auf dem Fernost-Trip hat der Trainer zu lösen. Carlo Ancelotti muss auf den drei Stationen in den Millionenstädten Shanghai, Shenzen und Singapur den schwierigen Spagat schaffen, trotz der Reisestrapazen, extremer klimatischer Bedingungen und zahlreicher PR-Termine parallel die Saisonvorbereitung voranzutreiben.

Und das unter erhöhtem Druck: Der 58 Jahre alte Italiener muss in seinem zweiten Bayern-Jahr mehr liefern, jedenfalls mehr als in Spielzeit eins mit dem Münchner Pflichttitel des deutschen Meisters. Die Bayern-Bosse machen Dampf.

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Sie unterstützen ihren „Carlo” nach wie vor. Aber sie werden auffälliger mit Forderungen, Vorgaben und Verweisen auf erfüllte Wunschtransfers wie den Kolumbianer James Rodríguez. Zum Auftakt der Asienreise wartete Karl-Heinz Rummenigge mit einem geschickt gewählten Vergleich auf.

„Carlo macht auf mich ein bisschen den Eindruck wie Jupp Heynckes in seinem zweiten Jahr. Jupp war im ersten Jahr dreimal Zweiter, das hat ihn natürlich schon ziemlich gewurmt. Er hat dann Dinge verändert”, äußerte der Bayern-Chef auf die Frage nach einem veränderten Ancelotti.

Zur Erinnerung: Heynckes stand 2012 als totaler Verlierer da. Zweiter in der Bundesliga hinter Borussia Dortmund. Ein krachendes 2:5 im DFB-Pokalfinale gegen den BVB. Und als negativer Höhepunkt das nach Elfmeterschießen verlorene „Finale dahoam” in der Champions League gegen den FC Chelsea. Heynckes erhielt damals eine zweite Chance - und nutzte sie: Zum ersten und einzigen Mal in mehr als 100 Jahren gewann der FC Bayern 2013 das historische Titel-Triple.

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