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09.07.2014

19:09 Uhr

FC Bayern

Lewandowski startet als neue Nummer 9 durch

Pünktlich zur Vorstellung von Robert Lewandowski wird beim FC Bayern durch den Verkauf des aussortierten Mario Mandzukic die Rückennummer 9 frei. Der Pole bekommt viel Lob zum Einstand.

Beim Trainingsstart war Robert Lewandowski der einzige ganz große Name unter den zehn Profis, die erschienen. Viele Leistungsträger kämpfen noch bei der WM um den Titel. AFP

Beim Trainingsstart war Robert Lewandowski der einzige ganz große Name unter den zehn Profis, die erschienen. Viele Leistungsträger kämpfen noch bei der WM um den Titel.

MünchenEinzig das miese Wetter passte so gar nicht zu den sonnigen Aussichten von Robert Lewandowski. Der Himmel schüttete sich aus über München, als der polnische Starstürmer seinen Traumjob beim FC Bayern am Mittwoch antrat. Ansonsten aber war es ein prima Einstand für den bayerischen Königstransfer: Sportvorstand Matthias Sammer lobte den Bundesliga-Torschützenkönig sofort überschwänglich und vermeldete zugleich den millionenschweren Verkauf von Mario Mandzukic. Der Kroate, der zum Kontrahenten für Lewandowski im Kampf um einen Stammplatz hätte werden können, wechselt zu Atlético Madrid. Nach Medienangaben soll die Ablöse bei rund 22 Millionen Euro liegen.

Von Mandzukic übernahm Lewandowski auch die Rückennummer 9, die vor ihm bei den Bayern schon Giovane Elber oder Luca Toni getragen haben. „Hier haben so viele Superspieler gespielt, das ist ein tolles Gefühl“, schwärmte der 25-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung im überfüllten Pressekämmerchen an der Säbener Straße. „Ich fühle mich sehr gut. Ich hatte einen schönen Urlaub, meine Batterien sind wieder voll“, berichtete der flinke Angreifer, den der deutsche Fußball-Primus nach langem Werben aus Dortmund verpflichten konnte.

In München will er jetzt zu einem Fußballer der Extraklasse reifen: „Ich wusste, dass Bayern München der Maßstab ist, wo ich ein noch besserer Spieler sein kann.“ Sammer sieht in Lewandowski schon jetzt „einen Spieler, der mit allen Facetten ausgestattet ist, die ein Fußballer haben muss“, wie der frühere Nationalspieler beschrieb: „Er hat in Dortmund Außergewöhnliches geleistet, obwohl der Wechsel schon feststand. Das ist das Holz, woraus Champions geschnitzt sind.“

Beim Trainingsstart war Lewandowski der einzige ganz große Name unter den zehn Profis, die erschienen. Viele Leistungsträger wie die deutschen Nationalspieler Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller kämpfen bei der WM in Brasilien derzeit um den Titel, andere sind noch im verlängerten Sonderurlaub. Von den 14 WM-Fahrern werden Javi Martínez (Spanien) und Xherdan Shaqiri (Schweiz) als erste zurückerwartet. Ob der wechselwillige Toni Kroos überhaupt noch einmal beim FC Bayern vorbeischaut oder direkt zu seinem Wunschclub Real Madrid durchstartet, ist offen. Beide Clubs müssen sich nach übereinstimmenden Medienberichten nur noch über die Ablöse einigen.

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