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27.01.2016

17:09 Uhr

FC Bayern München

Hopfner würde Weg für Hoeneß freimachen

Nach dem Hoeneß-Rückzug übernahm Karl Hopfner das Präsidentenamt und den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden beim FC Bayern. Nun wird Hoeneß vorzeitig aus der Haft entlassen. Einen Machtkampf wird es aber nicht geben.

Eine Kampfabstimmung gegen den jahrzehntelangen Macher an der Säbener Straße schloss Hopfner immer wieder kategorisch aus. dpa

Hopfner und Hoeneß

Eine Kampfabstimmung gegen den jahrzehntelangen Macher an der Säbener Straße schloss Hopfner immer wieder kategorisch aus.

DachauBayern Münchens Präsident Karl Hopfner hat bekräftigt, Uli Hoeneß nach dessen Haftentlassung die Rückkehr an die Spitze des deutschen Fußball-Rekordmeisters nicht versperren zu wollen. Sollten die Gremien den langjährigen Vereinspatron, der noch bis Ende Februar eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzen muss, als Präsident vorschlagen, werde er „selbstverständlich“ Platz machen für seinen langjährigen Weggefährten. „Das ist keine Frage“, sagte Hopfner bei einem Termin am Mittwoch in der KZ-Gedenkstätte in Dachau.

Hopfner hatte nach Hoeneß' Rückzug 2014 sowohl das Präsidentenamt als auch den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden übernommen. Schon damals hatte er bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung angekündigt, Hoeneß nach dessen Rückkehr aus dem Gefängnis willkommen zu heißen. Eine Kampfabstimmung gegen den jahrzehntelangen Macher an der Säbener Straße schloss er immer wieder kategorisch aus.

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Hoeneß wird am 29. Februar vorzeitig aus der Haft entlassen. „Uli soll den Kopf mal freikriegen, soll mal durchschnaufen, soll sich mal erholen, mit seiner Familie darüber nachdenken, und dann wird er rechtzeitig uns mitteilten, was passiert“, sagte Hopfner weiter. „Da gibt es überhaupt keinen Dissens zwischen Uli und mir.“

Von

dpa

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