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05.08.2015

11:37 Uhr

FC Bayern München

Mario Götze lässt Zukunft bei den Bayern offen

Nach seinem Tor beim Audi Cup jubelt Mario Götze verhältnismäßig euphorisch. Ein klares Treuebekenntnis zum FC Bayern vermeidet er aber. Der Weltmeister hat in München bislang noch einen Vertrag bis 2017.

Götze hatte in wichtigen K.o.-Spielen der Vorsaison oftmals auf der Bank gesessen und war erst spät eingewechselt worden. dpa

Mario Götze beim Audi Cup

Götze hatte in wichtigen K.o.-Spielen der Vorsaison oftmals auf der Bank gesessen und war erst spät eingewechselt worden.

MünchenFußball-Weltmeister Mario Götze hat seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München offen gelassen. „Es war die letzten zwei Jahre nicht ganz so einfach. Wir werden erst einmal sehen, was passiert“, sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler am Dienstagabend und vermied damit ein klares Treuebekenntnis zum FC Bayern.

Nachdem Götze beim 3:0-Erfolg gegen den AC Mailand im Rahmen des Audi Cups das zweite Tor erzielt hatte, feierte er seinen Treffer sichtlich erleichtert mit einem Jubelsprung vor der Münchner Südkurve. „Das Spiel lief für mich positiv, wir haben gewonnen, stehen im Finale und das ist das Wichtige“, erklärte der Siegtorschütze des WM-Finals gegen Argentinien später.

Götze hatte in wichtigen K.o.-Spielen der Vorsaison beim FC Bayern oftmals auf der Bank gesessen und war erst spät eingewechselt worden. Die Beziehung zwischen Spieler und Trainer Pep Guardiola wirkte in der Endphase der vergangenen Spielzeit angespannt.

Als er konkret gefragt wurde, ob er künftig mehr Gespräche mit dem Coach erwarte, antwortete Götze: „Es wird sich herausstellen, ob der Trainer häufiger mit mir spricht. Ich lasse es jetzt erst mal auf mich zukommen, dann wird man alles weitere sehen.“ Götzes Vertrag bei den Münchnern läuft bis 2017. Er war vor zwei Jahren von Ligarivale Borussia Dortmund für die stattliche Ablösesumme von 37 Millionen Euro an die Isar gewechselt und hat seitdem mit hohem Erwartungsdruck zu kämpfen.

Im Rahmen des Transfers von Arturo Vidal zum FC Bayern war zuletzt immer wieder über ein Interesse von Juventus Turin an Weltmeister Götze berichtet worden. Bei der China-Reise des Rekordmeisters Mitte Juli dementierte der Nationalspieler die lauter werdenden Spekulationen noch deutlich: „An den Gerüchten um einen Wechsel von mir ist nichts dran.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Dobberstein

05.08.2015, 15:27 Uhr

Der Wechsel von Mario zum FCB war der größte Fehler, den er je gemacht haben dürfte. Bei den Bayern spielte er erstmal auf der falschen Position. So ein Genie des Fußballs, der alles kann, der den Lewandowski u. Reuss beim BVB eigentlich groß gemacht hat durch seine überlegten Pässe in den Raum, zum richtigen Zeitpunkt, das Richtige zu machen, davon lebte der BVB. Und bei den Bayern? Systemfußball, der niemals einen Individualfußballer sein Können zeigen ließ, dann auf die Bank !!! verbannt, von Beckenbauer zum Erwachsenwerden aufgefordert wird. Sagt mal, seht ihr denn überhaupt, was für einen Juwel ihr ins Abseits manövriert, ihr arroganten und über Alleserhabenseinwollende Bayern ! Der Ausspruch, dass Geld keine Tore schießt, dürfte auch bei den Bayern angekommen sein. Aber der Pep hat die Mannschaft jetzt so richtig durcheinandergewürfelt, auf halbem Wege stehen lassen und dann Mitte 2016 dann Adieu ihr Lieben! Aber nichts anderes sei Euch gegönnt. Wer nur noch den Moneten nachrennt, wird eines Tages die verlorene Menschlichkeit suchen, die den Bayern schon über Jahre abhanden gekommen ist. Bitte nicht die Floskel vom "harten Profigeschäft" erwähnen. Dies ist hausgemacht und bereichert nicht nur die Profis, sondern in allererster Linie die "gierigen und unersättlichen (Hoeness) Managertypen" ! Solange die Medien halt noch die Gelder über ihre Kunden besorgen und dann an die Vereine (siehe England) weiterreichen, wird sich der König Fußball nur noch am Mammon orientieren. Summen für Spielertransfers von heute (Bale von Real wieder zurück auf die Insel) für 1 4 5 M i l l i o n e n €, muss man sich erstmal auf der Zunge (oder im Kopf) zergehen lassen!

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