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10.03.2011

11:48 Uhr

FC Schalke 04

Magath steht angeblich vor dem unmittelbaren Aus

Vondpa

Beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 scheinen sich die Ereignisse zu überholen. Einen Tag nach dem Einzug der Königsblauen ins Viertelfinale der Champions League soll Trainer Felix Magath nach Medienberichten sofort gehen.

Quo vadis, Felix? Nach Medienberichten soll sich der FC Schalke unmittelbar von Trainer Felix Magath trennen. Quelle: dpa

Quo vadis, Felix? Nach Medienberichten soll sich der FC Schalke unmittelbar von Trainer Felix Magath trennen.

Nach Informationen des „Kicker“ will sich der FC Schalke 04 sofort und nicht erst zum Saisonende von Trainer und Manager Felix Magath trennen. „Wir müssen die Reißleine ziehen. Völlig unabhängig von der Champions League. Im ganzen Verein brennt es lichterloh“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies dem Fachmagazin.

Laut Medienberichten ist Griechenlands ehemaliger Trainer Otto Rehhagel Favorit für eine Interimslösung beim Fußball-Bundesligisten. Magath war nach eigenen Angaben nach dem Einzug in das Viertelfinale der Königsklasse am Mittwoch nicht über die Entwicklung informiert: „Mit mir hat keiner gesprochen.“

Nach Angaben des Klubs soll Magath am Freitag in der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) gegen Eintracht Frankfurt wie gewohnt Rede und Antwort stehen. Nach dem Sieg gegen Valencia gehören die Schalker zwar zu den besten acht Teams Europas, rangieren in der Bundesliga allerdings nur auf Platz zehn - mit nur fünf Punkten Abstand zur Abstiegszone.

Das Schalker Training hatte am Morgen nach dem 3:1-Erfolg in der Champions League gegen den FC Valencia ohne den Cheftrainer stattgefunden. Die Einheit, die um 10.00 Uhr begann, wurde von Magaths Assistenten Seppo Eichkorn und Bernd Hollerbach geleitet. In der Vergangenheit hatte der ehemalige Münchner und Wolfsburger Meistertrainer Magath schon häufiger das Training nach Pflichtspielen seinen Assistenten überlassen. Magath traf erst später auf dem Schalker Vereinsgelände ein.

Am Mittwoch hatte es vor dem Spiel und dem Erreichen des Viertelfinals in der Königsklasse Medienberichte gegeben, dass der Schalker Aufsichtsrat die Zusammenarbeit mit dem 57-Jährigen spätestens am Saisonende beenden will.

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