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27.02.2013

22:56 Uhr

FCB im Halbfinale

Bayern schlägt BVB, Robben macht den Unterschied

Der Rekordmeister hat sich im Pokalschlager gegen Dortmund durchgesetzt. Dank Arjen Robben haben die Münchener die Machtverhältnisse im deutschen Fußball wieder zurechtgerückt.

Robben feiert den Sieg über den BVB. dpa

Robben feiert den Sieg über den BVB.

MünchenDer FC Bayern München regiert wieder unangefochten in Fußball-Deutschland. Mit dem verdienten 1:0 (1:0)-Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen Cup-Verteidiger Borussia Dortmund rückte der designierte Meister die Kräfteverhältnisse endgültig wieder zurecht und nimmt jetzt klar Kurs auf das Double. „Mit diesem Spiel haben wir die Vormachtstellung im deutschen Fußball zurück, die Verhältnisse sind geklärt. Wir haben Dortmund vollkommen verdient geschlagen“, frohlockte Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

Umjubelter Torschütze vor 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena war Arjen Robben, der mit dem Traumtreffer in der 42. Minute seine persönliche Leidenszeit gegen den BVB beendete. Mit dem verdienten Sieg nahm der Bundesliga-Primus zugleich Revanche für die 2:5-Demütigung im DFB-Pokal-Finale 2012 in Berlin. Der Auslosung des Halbfinales, die am Sonntag in der ARD-Sportschau den VfB Stuttgart, den VfL Wolfsburg und den SC Freiburg als mögliche Gegner bereithält, können die Münchner gelassen entgegenblicken.

„Es war ein wahnsinnig intensives Spiel zweier Klasse-Mannschaften. In dieser Saison sind wir noch unbesiegt von Borussia Dortmund, zwei Siege, ein Unentschieden, mehr kann man sich nicht wünschen. Vielleicht waren wir heute den Touch gieriger“, analysierte Bayern-Trainer Jupp Heynckes die Partie. „Wir wollten zeigen, wie gut wir drauf sind im Moment“, betonte Torschütze Robben.


BVB-Coach Jürgen Klopp erkannte den verdienten Sieg der Münchner an: „Man sollte schon 90 Minuten gut spielen, um die Bayern schlagen zu können.“ BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller, der die Borussia mit seinen Paraden bis zum Ende im Spiel gehalten hatte, befand: „Wir konnten einfach nicht unser Spiel aufziehen, wir haben keine Ruhe reinbekommen.“

Dieses Spiel könne er sich auch als Champions League-Finale vorstellen, hatte UEFA-Präsident Michael Platini vor der Partie gesagt. Dass das Gigantenduell des deutschen Fußballs den hohen Erwartungen vollauf gerecht wurde, war indes vor allem ein Verdienst des FC Bayern, der phasenweise brillant kombinierte und in Bastian Schweinsteiger den Chef im Mittelfeld in seinen Reihen hatte. Bei den Dortmundern wurde dagegen Nationalverteidiger Mats Hummels schmerzlich vermisst. Ohne den Abwehrchef, der wegen eines grippalen Infekts zum Zuschauen verurteilt war, taten sich im Deckungszentrum gegen die spielfreudigen Münchner immer wieder große Lücken auf.

Kommentare (1)

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28.02.2013, 10:44 Uhr

Siehe das Lied der Toten Hosen zu diesem Thema....

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