Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.12.2015

16:25 Uhr

Fifa-Affäre

Schweiz friert 80 Millionen Dollar ein

US-Behörden haben den Fifa-Skandal ins Rollen gebracht. Auf ihr Hilfeersuch hat die Schweiz im Zuge der Affäre Daten zu rund 50 Konten bei zehn verschiedenen Banken erhoben. Rund 80 Millionen Dollar wurden gesperrt.

US-Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung gegen die Fifa. dpa

FIFA-Zentrale in Zürich

US-Behörden ermitteln wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung gegen die Fifa.

ZürichDie Schweiz hat im Zuge der Fifa-Korruptionsaffäre rund 80 Millionen Dollar auf insgesamt 13 Bankkonten gesperrt. Grundlage für den Schritt sei ein Rechtshilfeersuchen der US-Behörden, teilte das Schweizer Bundesamt für Justiz am Mittwoch mit. Die USA könnten später die Herausgabe des Geldes beantragen.

Gestützt auf diverse US-Rechtshilfeersuchen hätten die Schweizer Behörden Daten zu rund 50 Konten bei zehn verschiedenen Banken erhoben, erklärte das Bundesamt. Über die Konten sollen Bestechungsgelder an hochrangige FIFA-Funktionäre geflossen sein. Einige der Beweismittel seien am Mittwoch an die US-Behörden übermittelt worden.

Blatters letzte Bastion: Der Geburtsort eines Scheinheiligen

Blatters letzte Bastion

Der Geburtsort eines Scheinheiligen

Die Welt hat den Stab über Ex-Fifa-Chef Joseph Blatter längst gebrochen. Doch an einem Ort ist Freundschaft stärker als alle Skandale. Ein Rundgang durch Visp, wo Blatter geboren wurde. Wo er einfach der Sepp ist.

Sie hatten den größten Skandal in der Geschichte des Weltfußballverbands ins Rollen gebracht. Sie ermitteln wegen mutmaßlicher organisierter Kriminalität, Geldwäsche und Bestechung. In der Schweiz untersuchen die Behörden, ob bei der Vergabe der WM-Turniere 2018 an Russland und 2022 an Katar Fifa-Funktionäre bestochen wurden. Im Sog der Korruptionsaffäre musste Verbandspräsident Joseph Blatter seinen Posten räumen. Die Fifa verhängte gegen ihn und Uefa-Chef Michel Platini eine Sperre von jeweils acht Jahren.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×