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10.06.2015

08:13 Uhr

Fifa-Korruptionsskandal

Gesuchter Verdächtiger Burzaco stellt sich

US-Behörden haben im Fifa-Korruptionsskandal mehrere Fifa-Vertreter zur Fahndung ausgeschrieben, einer hat sich nun gestellt. Der argentinische Sportvermarkter Alejandro Burzaco steht nun vorerst unter Hausarrest.

Die Interpol fahndet nach mehreren früheren Fifa-Vertretern, darunter auch Sportvermarkter Alejandro Burzaco. Reuters

Interpols „Red Notice“

Die Interpol fahndet nach mehreren früheren Fifa-Vertretern, darunter auch Sportvermarkter Alejandro Burzaco.

RomEin weiterer Verdächtiger im Fifa-Korruptionsskandal hat sich den Behörden gestellt. Ein Sprecher der italienischen Polizei teilte der Nachrichtenagentur AP mit, der argentinische Geschäftsmann Alejandro Burzaco habe sich am Dienstag mit zwei Anwälten bei der Polizei in Bozen gemeldet.

Der Verdächtige werde im Zusammenhang mit Bestechungen in Höhe von 110 Millionen Dollar (98 Millionen Euro) gesucht. Er sei zunächst festgenommen und nach einer Anhörung unter Hausarrest gestellt worden, weil keine Fluchtgefahr bestanden habe.

Die US-Behörden haben den Sportvermarkter Burzaco im Zusammenhang mit dem Korruptionsvorwürfen gegen Funktionäre des Fußball-Weltverbandes Fifa zur Fahndung ausgeschrieben. Der 50-Jährige besitzt den Angaben zufolge neben der argentinischen Staatsbürgerschaft auch die italienische und hat in Bozen ein Haus gemietet. Er wurde zusammen mit fünf anderen Männern gesucht, die Verbindungen zur Fifa haben.

Ende Mai waren in Zürich auf Ersuchen von US-Behörden sieben ranghohe Fifa-Funktionäre wegen Korruption festgenommen worden, gegen weitere wurden Ermittlungen eingeleitet. Schweizer Behörden ermitteln zudem wegen der WM-Vergaben an Russland und Katar. Fifa-Chef Josef Blatter kündigte seinen Rücktritt an.

Von

ap

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