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16.06.2017

12:29 Uhr

Fifa-Korruptionsskandal

Schweiz verurteilt Ex-Banker

Die Schweizer Behörden haben zwei Jahre nach Beginn der Untersuchung im Fifa-Korruptionsskandal ein erstes Strafverfahren abgeschlossen. Verurteilt wurde ein ehemaliger Banker. Es geht um Geldwäsche und Urkundenfälschung.

Jorge Arzuaga, ein ehemaliger argentinischer Bankmanager, verlässt am 15.06.2017 das Bundesgericht in New York. Arzuaga hat vor dem Gericht in Brooklyn zugegeben, dass er im Zuge des FIFA-Skandals über ein System von schwarzen Konten aktiv an Betrug und Bestechung beteiligt war. Er bekannte sich vor dem Bundesgericht in diesem Sinne schuldig. dpa

Jorge Arzuaga

Jorge Arzuaga, ein ehemaliger argentinischer Bankmanager, verlässt am 15.06.2017 das Bundesgericht in New York. Arzuaga hat vor dem Gericht in Brooklyn zugegeben, dass er im Zuge des FIFA-Skandals über ein System von schwarzen Konten aktiv an Betrug und Bestechung beteiligt war. Er bekannte sich vor dem Bundesgericht in diesem Sinne schuldig.

ZürichZwei Jahre nach Beginn der Untersuchung haben die Schweizer Behörden im Zusammenhang mit dem Fifa-Korruptionsskandal ein erstes Strafverfahren abgeschlossen. Ein ehemaliger Banker wurde wegen Urkundenfälschung sowie Verstoßes gegen Geldwäschegesetze verurteilt, teilte die Schweizer Bundesanwaltschaft am Freitag mit. Die durch den Bankmitarbeiter in diesem Zusammenhang verbrecherisch erlangten Zahlungen in der Höhe von 650.000 Dollar würden eingezogen.

Die Bundesanwaltschaft führe rund um den Weltfußballverband insgesamt rund 25 Strafverfahren. Die Schweizer arbeiten dabei eng mit ihren US-Kollegen zusammen. Am Donnerstag hatte sich in New York ein früherer Banker des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär in dem Korruptionsskandal schuldig bekannt. Das US-Verfahren gegen die Fifa löste beim Fußball-Weltverband vor zwei Jahren ein Erdbeben aus, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang zwang.

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rtr

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