Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.10.2015

17:34 Uhr

Fifa-Skandal

Nächster Funktionär wird an die USA ausgeliefert

Und noch einer: Mit dem Präsidenten des Fußball-Verbands von Nicaragua, Julio Rocha, wird nun der nächste Fifa-Funktionär von der Schweiz an die USA überstellt. Es geht um 150.000 Euro Bestechungsgeld.

Nach der Sperre von Fifa-Chef Sepp Blatter (r.) nun die nächste Konsequenz aus dem Fifa-Skandal: Julio Rocha (l.) wird an die USA ausgeliefert. ap

Rocha und Blatter

Nach der Sperre von Fifa-Chef Sepp Blatter (r.) nun die nächste Konsequenz aus dem Fifa-Skandal: Julio Rocha (l.) wird an die USA ausgeliefert.

ZürichDie Schweiz hat im Korruptions-Verfahren gegen mehrere Fifa-Funktionäre die Auslieferung eines weiteren Beschuldigten an die USA bewilligt. Demnach darf Julio Rocha aus Nicaragua an die USA ausgeliefert und von dort in sein Heimatland überstellt werden. Das hat das Schweizer Bundesamt für Justiz am Donnerstag entschieden. Rocha kann den Entscheid innerhalb von 30 Tagen anfechten.

Gegen den ehemaligen Präsidenten des Fußball-Verbandes von Nicaragua liegt in den USA ein Haftbefehl vor. Die Staatsanwaltschaft von New York wirft ihm vor, beim Verkauf von Marketing-Rechten für Länderspiele Nicaraguas 150.000 US-Dollar an Bestechungsgeldern für sich und einen anderen Funktionär kassiert zu haben. Rocha war am 27. Mai gemeinsam mit sechs weiteren Fifa-Funktionären in Zürich festgenommen worden.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×