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09.10.2015

02:19 Uhr

Fifa-Sperre

Blatters Anwalt legt Einspruch ein

Die 90-tägige Sperre will Joseph Blatter sich nun doch nicht gefallen lassen. Sein Anwalt hat bereits Einspruch eingelegt. Über den muss nun die Fifa-Berufungskommission bestimmen.

Nach Beratungen mit seinen Anwälten geht Joseph Blatter nun doch gegen die 90-Tage-Sperre vor. Reuters

Joseph Blatter

Nach Beratungen mit seinen Anwälten geht Joseph Blatter nun doch gegen die 90-Tage-Sperre vor.

ZürichFifa-Präsident Joseph Blatter geht nach Beratung mit seinen Anwälten gegen die 90-Tage-Sperre durch die Ethikkommission des Fußball-Weltverbands vor. Ein Einspruch gegen das Urteil sei am Donnerstag eingereicht worden, teilte Blatters Anwalt Richard Cullen der Deutschen Presse-Agentur am frühen Freitagmorgen mit. Über diesen muss nun die FIFA-Berufungskommission unter dem Vorsitzenden Larry Mussenden von den Bermudas befinden. Blatter hatte die Fifa-Zentrale auf dem Zürichberg am Donnerstagabend verlassen.

Zunächst hatte sein Berater Klaus J. Stöhlker noch erklärt, ein Einspruch mache „keinen Sinn“. Auch UEFA-Präsident Michel Platini, der ebenfalls für 90 Tage suspendiert worden war, wehrt sich gegen die Sanktion und hatte eine Berufung angekündigt.

Der Bann gegen Blatter und Platini kann noch um maximal 45 Tage ausgedehnt werden, während dieser Zeit sind beide Top-Funktionäre von allen Fußball-Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene ausgeschlossen. Die Sanktionen gegen Blatter und Platini sind die Resultate der Ermittlungen der Ethik-Untersuchungskammer, detaillierte Gründe darf das Gremium nicht veröffentlichen.

Fifa-Sperren

Fifa suspendiert Blatter und Platini

Fifa-Sperren: Fifa suspendiert Blatter und Platini

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte vor zwei Wochen ein Strafverfahren gegen Blatter unter anderem wegen des Verdachts der „ungetreuen Geschäftsbesorgung“ eingeleitet. Im Kern geht es um eine Millionen-Zahlung an Platini und TV-Geschäfte mit dem früheren Fifa-Vize Jack Warner, der WM-Rechte für die Karibik für 600 000 Dollar und damit deutlich unter dem Marktwert erhalten haben soll.

Von

dpa

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